Partner für mehr Resilienz bei Rohstoffknappheit

Gestärkt aus der Versorgungskrise: Barlog Plastics unterstützt bei Steigerung der Resilienz gegenüber künftiger Rohstoffknappheit. Foto: Barlog

Barlog Plastics positioniert sich auf der Fakuma 2021 als Partner für eine stärkere Resilienz gegenüber zukünftiger Rohstoffknappheit.

Anlässlich der Fakuma 2021 präsentiert Barlog Plastics ein ganzheitliches Konzept für die Kunststoff verarbeitende Industrie, um als Partner die Resilienz gegenüber zukünftiger Rohstoffknappheit zu stärken. Das Konzept setzt schon in der Entwicklungsphase von Kunststoffbauteilen an und legt – neben dem Risikomanagement in der Logistik – den Fokus auf technische Lösungen.

Sparringspartner für mehr Resilienz bei Rohstoffknappheit

„Als unabhängiger Anbieter mit einem großen Portfolio an technischen Kunststoffen und Hochleistungskunststoffen sehen wir uns als optimalen Sparringspartner, um gemeinsam mit unseren Kunden Konzepte für eine resiliente Materialversorgung zu entwickeln“, sagt Peter Barlog, geschäftsführender Gesellschafter bei Barlog Plastics. „Unsere breite Aufstellung und das Knowhow über Materialeigenschaften und Märkte lassen uns dabei aus einer Vielzahl an Möglichkeiten das Richtige auswählen.“

Versorgungssicherheit beginnt bei der Materialauswahl

Bei der Entwicklung eines neuen Bauteils aus technischen Kunststoffen stellt man während der Materialauswahl in der Regel fest, dass es nicht den einen, idealen Kunststoff gibt, sondern dass meist mehrere Optionen das Anforderungsprofil erfüllen. Hier ergibt sich die erste Chance, die Weichen für eine breiter aufgestellte Rohstoffversorgung zu stellen.

Peter Barlog, Geschäftsführer Barlog Plastics: „Kunststoffverarbeiter sollten nicht in ein Business-as-usual zurückkehren, sobald die Materialversorgung wiederhergestellt ist.“ Foto: Barlog

Im nächsten Schritt, der belastungs- und verarbeitungsgerechten Bauteilauslegung mit Hilfe von digitalen Zwillingen im Computer Aided Engineering, heißt es dann, das Bauteil mittels verschiedener Szenarien so zu gestalten, dass auch mit unterschiedlichen Materialeigenschaften die geforderte Performance und eine prozesssichere Verarbeitung erreicht werden können.

Prozessanalyse mittels Computertomographie

Das gilt es dann in Praxisversuchen im Prüflabor oder an spritzgegossenen Prototypen zu verifizieren. Unterstützen kann dabei auch die neueste Dienstleistung im Barlog Portfolio: die Erstellung von Prozessfähigkeitsanalysen mittels Computertomographie.

„Als Full Service Anbieter, der die gesamte Prozesskette der Bauteilentwicklung von der Idee bis zur Serie abdeckt, sehen wir uns gut aufgestellt, um unsere Kunden bei der Produktentwicklung und im Hinblick auf eine stabile Materialversorgung optimal zu unterstützen“, so Peter Barlog.

Nach der Krise ist vor der Krise

„Das Wichtigste ist, dass man als Kunststoffverarbeiter nicht wieder in Business-as-usual zurückfällt, sobald die Materialversorgung wiederhergestellt ist“, sagt Peter Barlog. „Denn die letzten Jahre haben deutlich gemacht, dass der nächste Versorgungsengpass nicht lange auf sich warten lassen wird. Wir haben schon zu oft erlebt, dass erfolgversprechende Materialalternativen nicht weiterverfolgt wurden, wenn wieder ausreichend Material verfügbar war. Aber eine breit aufgestellte Materialversorgung erledigt sich nicht von alleine und ist auch nicht kostenneutral zu haben. Doch die aktuelle Marktsituation zeigt ja nur zu deutlich, dass es die Mühe wert ist.“

Agile bedarfsgerechte Versorgung

Außerdem sei es wichtig, eine partnerschaftliche Kunden-Lieferanten-Beziehung auf Augenhöhe zu etablieren und gemeinsam alle logistischen und kaufmännischen Mittel auszunutzen, um die bedarfsgerechte Versorgung abzusichern, meint Peter Barlog. Dazu gehöre die agile bedarfsgerechte Versorgung abzusichern.

Als Beispiel nennt Barlog die Abstimmung der Bedarfs- und Vorschauzahlen, das Vereinbaren von Sicherheitsbeständen oder sogar das komplette Lagermanagement (Supplier Managed Inventory). „Nur so ist es uns gemeinsam mit unseren Kunden in diesem Jahr gelungen, die Versorgung in 99 % aller Fälle aufrechtzuerhalten und Bandstillstände zu verhindern“, erklärt Barlog.

mg

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