Partikelgrößenmessungen nass und trocken

Back to Beiträge

Das Partikelanalysesystem Bettersizer 2600 von 3P Instruments lässt sich für die Nass- und Trockendispergierung gleichermaßen einsetzen.

Das Gerät kann somit flexibel für eine Vielzahl von Messaufgaben eingesetzt werden. Dabei lässt sich ein Wechsel zwischen den Dispergiermodulen in Sekundenschnelle mit nur einem Handgriff durchführen. Eine neue, intelligente Kombitechnik erlaubt die exakte Messung feiner und grober Partikel. Der Bettersizer 2600 zeichnet sich zudem durch seine einfache Bedienung, die intuitive Softwareoberfläche und das extrem attraktive Preis-Leistungs-Verhältnis aus.

Partikelgrößenanalysen in Dispersionen bieten wichtige Vorteile und werden deshalb sehr häufig für Baustoffe, keramische Rohstoffe, Metallpulver, Farben und Lacke, Düngemittel, Pharmazeutika, Kosmetika oder Lebensmittel durchgeführt. Das Arbeiten in flüssiger Phase ermöglicht insbesondere eine gute Dispergierung sehr feinteiliger Proben, um tatsächlich die Primärpartikel zu charakterisieren. Im Allgemeinen wird hierzu die Laserbeugung mit einer vorhergehenden Ultraschallbehandlung der Proben angewendet.

Unabhängig von der vorherigen Dispergierung trifft beim Bettersizer 2600 während der eigentlichen Messung kurzwelliges Laserlicht mit 635 nm auf die zu cha­rak­te­ri­sie­ren­den Teilchen und wird an diesen in Abhängigkeit der Partikelgröße elastisch gestreut. Die fest installierten Detektoren bestimmen die Winkelabhängigkeit der Streuintensität in Vor-, Seit- und Rück­wärts­richtung. Die Daten­auf­be­rei­tung nach wahlweise Fraunhofer- oder Mie-Theorie liefert die volumenbasierte Partikel­größen­ver­tei­lung der Probe. Technologisch besticht der Bettersizer 2600 durch sein optisches System mit einer Kombination von Fourier- und inversem Fourieraufbau. Mit diesem patentierten Aufbau lassen sich sowohl Nanopartikel ab 0,02 µm als auch grobe Teilchen bis 2600 µm zuverlässig cha­rak­te­ri­sie­ren. Die zusätzlich schräg angeordnete Messzelle erlaubt die Detektion des Streulichtes über einen weiten Winkelbereich (0.016 – 165°), die Verwendung nur eines Lasers liefert ein kontinuierliches Streuspektrum mit konsistenter Wellenlänge.

Die Software mit Standard Operating Procedures (SOPs) ermöglicht einen einfachen und standardisierten Messablauf. Eine automatische Laserzentrierungsfunktion garantiert eine optimale Justierung des optischen Messsystems für eine hohe Reproduzierbarkeit.

sk

Share this post

Back to Beiträge