PARA-Halbzeuge für effiziente Prototypen

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Drake Medical Plastics liefert Stäbe aus Ixef PARA von Solvay als Halbzeug für Prototypen in der Medizintechnik, unter anderem für Einweginstrumente.

Der Vertriebspartner Drake Medical Plastics von Solvay führt ab sofort diverse stabförmige Halbzeuge aus Ixef Polyarylamid (PARA) im Sortiment. Die Stäbe basieren auf einem PARA für medizintechnische Anwendungen und sind weltweit lieferbar. Neben ihrer Biokompatibilität bieten sie hohe Steifigkeit und Festigkeit bei geringem Gewicht. Sie eignen sich zur präzisen spanenden Fertigung anschaulicher Prototypen von chirurgischen Einweginstrumenten für orthopädische Eingriffe. Diese Herangehensweise erübrigt den sonst erforderlichen, erheblichen Zeit- und Kostenaufwand für das „Soft Tooling“. Sobald das Design des Werkstücks endgültig feststeht, kann der Hersteller die Eigenschaften des PARA-Materials für die Produktion entsprechender Spritzgussteile nutzen.

Einzige Anbieter von extrudierten Halbzeugen aus Ixef PARA

Drake Medical Plastics beliefert die Medizintechnik- und Life-Science-Industrie und ist derzeit der einzige Anbieter von extrudierten Stab-Halbzeugen aus Ixef PARA von Solvay. Das Unternehmen fertigt die Stäbe in drei Durchmessern – 19, 30 und 77 mm – gefertigt in neutralem Grau. Darüber hinaus liefert Drake Medical Plastics auch Spritzguss-Compounds für medizintechnische Anwendungen in sieben gammastabilisierten Farben. Diese Materialien sind gemäß ISO 10993 auf ihre Eignung für kurzzeitigen Körperkontakt geprüft und in einem Master Access File (MAF) der amerikanischen Lebens- und Arzneimittelbehörde (FDA) registriert. Ixef PARA ist für das Sterilisieren mittels energiereicher Gammabestrahlung optimiert und zeigt dabei keine nennenswerte Veränderung in Aussehen oder Leistung.

Fertigung effizienterer Prototypen aus PARA

„Wir freuen uns, extrudierte Stabhalbzeuge aus PARA zu unserem Portfolio hinzufügen zu können“, sagt Steven Drake, Präsident von Drake Medical. „Die Ixef PARA-Stäbe sind auf die Fertigung effizienterer Prototypen ausgerichtet. Sie helfen den Herstellern von chirurgischen Einweginstrumenten und anderen Geräten, ihre Entwicklungskosten zu senken und die Markteinführung der Produkte zu beschleunigen. Designer können damit schnell und einfach anschauliche Prototypen kreieren, die ein präzises Abbild der jeweiligen Endprodukte repräsentieren.“

PARA besser als Edelstahl

Die Leistungsfähigkeit spritzgegossener Instrumente aus Ixef PARA für orthopädische Eingriffe ist mit solchen aus traditionellem Edelstahl vergleichbar – jedoch ohne dessen Nachteile. Die 50 % glasfaserverstärkten Kunststoffe sichern hohe Steifigkeit, Kriechbeständigkeit und Festigkeit gegen mechanische Dehnung und Spannung. Dabei sind sie jedoch um 450 % leichter als Metall, sodass die Hersteller die Anzahl der Teile pro Instrumentensatz erhöhen können. Ein weiterer Vorteil ist ihre glatte, polymersatte Oberfläche, die Handschuhrisse durch Glasfasern vermeiden hilft und die Feuchtigkeitsaufnahme minimiert. Aus Sicht des Designers ermöglicht PARA außerdem die nachbearbeitungsfreie Integration ergonomischer Elemente, wie Texturen für zuverlässigen Griff.

„Solvay und Drake Medical Plastics haben zusammengefunden, um etwas gegen die hohen Kosten von Prototypen für medizinische Einweginstrumente zu unternehmen“, sagt Debbie Prenatt, Sales Development Manager, Healthcare, bei der globalen Geschäftseinheit Specialty Polymers von Solvay. „Mit den aus Ixef PARA gefertigten Stäben bietet Drake Medical den Entwicklern jetzt eine Alternative zum traditionellen und kostenaufwändigeren Prototyping. Darüber hinaus lassen sich die Resultate nahtlos auf die Großserienfertigung mit dem gleichen Kunststoff in schnelllaufenden Spritzgießverfahren übertragen.“

mg

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