PA66-Alternative mit besseren Eigenschaften

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Verarbeiter, die sich Sorgen um die Belieferung mit PA66 für ihre auf Basis dieses Kunststoffs entwickelten Produkte machen, können jetzt aufatmen.

Der Spezialitäten-Compoundeur Bada teilte auf der Fakuma mit, dass er das Problem mit dem Versorgungsengpass von Adiponitril (ADN), einem wichtigen Vorprodukt für PA66, sehr ernst nimmt und nach umfangreicher Entwicklungsarbeit gleich mehrere Alternativen zu PA66 anbieten kann, einige davon haben in Teilbereichen sogar bessere Eigenschaften gegenüber PA66.

Kostenneutrale Alternative

Badamid PA-HP2 als Alternative zu gängigen PA66-Typen. Die mechanischen Eigenschaften sind bei gleichem Glasfasergehalt sogar besser. Grafik: Bada

So haben zum Beispiel Produkte aus Badamid PA-HP2 bei gleichem Glasfasergehalt spritzfrisch eine um 10 bis 20 % höhere Mechanik als ängige PA66-Typen. Auch preislich spielen beide Werkstoffe in der gleichen Liga. Kunden erhalten bei Kauf auf Wunsch eine Bestätigung, dass diese neue Badamid-Type ohne ADN in der Vorproduktschiene hergestellt wird und somit von einer Verknappung dieses PA66-Vorprodukts nicht betroffen ist. Hochgefüllte Oberflächen aus diesem Material wirken spiegelglatt und die oftmals verhassten Glasfaserschlieren fehlen bei dieser Produktgruppe nahezu gänzlich.

Geht es dem Verarbeiter beim PA66 vor allem um eine geringere Wasseraufnahme als beim PA6, so kann Bada auf ein breites Portfolio an PA6-Blends zurückgreifen, die konditioniert die gleiche oder niedere Wasseraufnahme wie ein vergleichbares PA66 aufweisen. Auch hier achtet die Bada bei der Rezepturgestaltung auf eine kostenneutrale Lösung.

mg

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