Optimale Spritzgießergebnisse von Anfang an

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Dufner MDT erweitert die Spritzgießsimulation, DFM-Analyse sowie Machbarkeits- und Risikoanalyse um die Materialcharakterisierung und Kunststoffanalyse.

Gernot Dufner, Gründer und Inhaber der Dufner MDT. Foto: Dufner MDT

Dufner MDT wurde vor mehr als zwölf Jahren in Form eines klassischen Konstruktionsbüros im Bereich Spritzgießtechnik gegründet. Die Aufgaben lagen neben der Konstruktion auch in der Simulation, der thermischen Auslegung sowie übergreifend im Engineering. Die Betrachtung der gesamten Wertschöpfungs- und Dienstleistungskette stand von Anfang an ebenso im Zentrum wie der Versuch, die jeweiligen Spritzgießprozesse im Detail zu verstehen. Nur auf diese Weise konnten den Kunden optimale Ergebnisse zur Verfügung gestellt und umfassende Unterstützung geleistet werden. Dies war dann auch die Triebfeder, im Bereich der Kunststoffanalyse und -charakterisierung nach erweiterten Möglichkeiten zu suchen. Dadurch konnte ein Full-Service-Dienstleister entstehen, der solche umfassenden Ergebnisse mit eigenem Kunststofflabor und Technikum ermittelt.

Das Unternehmen nutzt dafür die sich ergebenden Synergien zu einer umfassenden Projektentwicklung und -betreuung seiner Kunden - theoretisch und praktisch in Form eines One-stop-Shops. So können von Anfang an und ohne Ramp-up-Phasen sowie Ausschussproduktion Werkzeuge, Maschinen, Materialien und Produkte aufeinander abgestimmt werden, um aus dem Stand qualitativ hochwertige Ergebnisse zu erzielen.

„Unsere Arbeiten im Bereich Spritzgießtechnik mit den Aspekten Konstruktion, Simulation, DFM-Analysen und Projektbetreuung führten letztlich zu der Erkenntnis, dass oftmals zu wenig Informationen zum jeweils zu verarbeitendem Kunststoff verfügbar sind, um Prozesse möglichst präzise und detailliert vorherzusagen“, fasst Unternehmensgründer Gernot Dufner die bisherige Situation zusammen. „Nichts war in Sichtweite, um daran etwas Entscheidendes zu verändern. Daher haben wir uns entschieden, unsere Leistungen auch in Richtung der Materialcharakterisierung und Kunststoffanalyse zu erweitern, damit wir unsere Aussagen und Optimierungen auf fundierte und validierte Daten stützen können.“ Dies stellt in dieser Form und Zusammensetzung im Bereich der Dienstleistung eine absolute Neuheit dar. „Auch für uns war dieses umfassende Angebot wie ein Aufbruch, ein kompletter Neuanfang“, betont Dufner.

Prozessabläufe besser verstehen

Nachhaltiges Arbeiten bedeutet in diesem Zusammenhang den Aufbau von umfassenden Kenntnissen zu Kunststoff-Eigenschaften sowie den damit verbundenen Prozessen und Abläufen. Davon profitieren alle Projektbeteiligten: Zusammenhänge werden besser verständlich, Lerneffekte im Hinblick auf prozesstechnische Rahmenbedingungen und Verarbeitungsgrenzen der jeweiligen Kunststoffe lassen nachhaltigeres Agieren zu. So erfahren Auftraggeber schnell und umfassend mehr zu den Hintergründen der Verarbeitung ihrer Kunststoffe und den entsprechenden Prozessen.

Um Produktionsprozesse umfassend verstehen und optimieren zu können, noch bevor sie beginnen, ist eine erweiterte Sicht auf den gesamten Produktionszyklus notwendig. „Wenn man weiß, welche Einflussfaktoren und Störgrößen es hier gibt und wie sie sich darstellen, hat das positive Auswirkungen auf die gesamte Prozesskette von der Produktentwicklung bis hin zu Serienfertigung und Wartung. Uns geht es darum, Dinge zu erkennen, die nicht beliebig veränderbar sind, Lösungen für einen verlässlichen und kontrollierbaren Prozess zu finden und Störgrößen präventiv zu minimieren“, erklärt Dufner.

Die Frage, die sich dabei stellt: welcher Prozess ist für die Herstellung erforderlich, und welche Anforderungen, Risiken und Beschränkungen gehen damit einher? Alle Grundvoraussetzungen für die Machbarkeit eines Herstellungsprozesses müssen richtig eingeschätzt werden. Dufner MDT bringt mit seiner synergetischen, übergreifenden Analysearbeit Klarheit in komplexe Vorgänge und lässt sie dadurch effektiver umsetzbar werden.

Mehr über Kunststoffe wissen

Die Spritzgießsimulation als wichtiges Instrument für mehr präventives Verarbeitungswissen ist bereits seit Jahren etabliert. Das Unternehmen ergänzt dieses Verfahren um eine besondere Komponente: eine Materialdatenbasis on demand, die Simulationsergebnisse wirklich belastbar werden lässt. „Es ist einfach wichtig, zu wissen, wie sich ein Kunststoff bei der Spritzgießverarbeitung im Detail verhält. Wer mit uns arbeitet, weiß genau, welche Prozessbedingungen für ein Spritgussteil aus einem bestimmten Kunststoff bei der Verarbeitung zu Serienteilen mit definierten Eigenschaften herrschen müssen. Unter Umständen sind diese Bedingungen jedoch nicht realistisch oder zumindest kontrovers zu betrachten. Dann ist es unserer Aufgabe, Lösungen zu erarbeiten damit die - im Idealfall - uneingeschränkte Machbarkeit eines Prozesses ermöglicht wird. Das können wir mit Simulationen zum ausgewählten Material besser als bisher untermauern. Sollte dann das ausgewählte Material tatsächlich zur Disposition stehen, können wir auch die Auswahl einer passenderen Alternative unterstützend begleiten. Mehr präventive Zeit- und Kosteneinsparung ist fast nicht machbar“, erläutert Dufner.

Synergien sinnvoll nutzen

Um eine Prozesskette optimal zu realisieren, arbeitet Dufner MDT mit allen Einzelakteuren in dieser Prozesskette eng zusammen. Auch hier geht es um nutzbare Synergien, die alle Beteiligten an einem Strang ziehen lassen. Es gilt, alle dazu notwendigen Daten und Fakten zu beschaffen und zu bewerten. Das Unternehmen stellt diese verzahnten Daten aus einer Hand zur Verfügung. „Mit uns gibt es für Projetplaner nur einen Ansprechpartner, der Daten und Fakten zum Prozess beschafft und bewertet. Wir liefern zielgerichtete Full-Service-Informationen, und das präventiv, bevor der Produktionsprozess beginnt. Das macht eine Punktlandung bereits vor dem Anlaufen der Serienfertigung möglich, und dass ohne Verzögerungen. Das spart unseren Kunden und deren Kunden Zeit, Kosten und vor allem Nerven. Denn sie wissen, noch bevor das erste Teil hergestellt ist, dass auf Prozess, Material, Werkzeug und Maschine Verlass ist. Dieser Service ist bisher einmalig in der Branche und wird den Herstellungsprozess gerade bei komplexen Werkzeugen und Vorgängen nachhaltig positiv beeinflussen“, sagt Dufner.

db

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