Online-Kongress im Fokus der digitalen Rapid Tech 3D

Am 22. und 23. Juni 2021 lädt die digitale Rapid Tech 3D zu einem Online-Kongress mit 40 Fachvorträgen, virtueller Ausstellung und verschiedenen Netzwerkformaten ein, um sich über neueste Entwicklungen und praktische Anwendungen in der additiven Fertigung zu informieren und auszutauschen. Foto: Christian Seeling, Messe Erfurt

Die Besucher der digitalen Rapid Tech 3D erwartet vom 22. bis 23. Juni 2021 ein Dreiklang aus Online-Kongress, virtueller Expo und Online-Networking.

Im Fokus der diesjährigen Rapid Tech 3D, deren digitales Format aus einer Mischung aus Online-Kongress, virtueller Expo und der Möglichkeit zum Online-Networking besteht, stehen anwendungsorientierte AM-Lösungen unter dem Leitgedanken der Nachhaltigkeit. Und der  Countdown läuft: In wenigen Tagen fällt der Startschuss für die 17. Ausgabe. Die älteste deutsche Kongressmesse für Additive Manufacturing (AM) lädt am 22. und 23. Juni 2021 digital zu Informationsgewinn und Meinungsaustausch ein. „In diesen außergewöhnlich herausfordernden Zeiten braucht es Ankerpunkte, um über neueste Entwicklungen auf dem Laufenden zu bleiben und im Gespräch zu sein. Mit unserem Fachbeirat und weiteren engagierten Partnern haben wir ein digitales Format der Rapid Tech 3D aufgesetzt. Die Besucher erwartet ein Dreiklang aus Kongress-Livestream, virtueller Expo und Online-Networking“, erklärt Michael Kynast, Geschäftsführer der Messe Erfurt.

Online-Kongress unter dem Leitmotto Nachhaltigkeit

Im Mittelpunkt des Digital-Events stehen anwendungsorientierte AM-Lösungen unter dem Leitmotto Nachhaltigkeit. Das Thema wird facettenreich vom Fachkongress aufgegriffen, der auch in der virtuellen Form das Herzstück der Veranstaltung ist. Anwender und Anbieter additiver Technologien zeigen in 40 Beiträgen branchen- und technologiespezifische Beispiele für den industriellen 3D-Druck auf. Wie AM den Weg zu einer klimaneutralen Mobilität unterstützt, stellen Experten von Daimler Buses, vom Bundesverband der Deutschen Luft- und Raumfahrtindustrie sowie von Liebherr-Aerospace in ihren Schlüsselvorträgen heraus. Mit den Keynotes wird jeder Kongresstag eröffnet und der zweite Tag auch abgeschlossen. Zum Ende des ersten Kongresstages erörtern Vertreter von BASF, Heraeus und Spee3d das Thema „AM und Nachhaltigkeit“. Vertieft werden die Herausforderungen und Vorgehensweisen in neun Fachforen. Die Sessions Automobil und Mobilität; Neues aus AM; Werkzeug-, Modell- und Formenbau sowie Fraunhofer Kompetenzfeld Additive Fertigung stehen am 22. Juni auf dem Programm. Am 23. Juni werden AM-Entwicklungen und -Anwendungen in den Foren Software, Prozesse und Konstruktion; Medizin-, Zahn- und Orthopädietechnik, AM in Bauwesen und Architektur sowie Luftfahrt erörtert. Darüber hinaus geben an beiden Tagen Forscher und Entwickler im Forum AM Wissenschaft Einblicke in die additive Fertigung der Zukunft.

Virtuelle Produkt- und Leistungsschau

Von aktuellen Entwicklungen und Innovationen aus den Bereichen Werkstoffe, Anlagentechnik, Software, Verfahren und Prozessgestaltung für die additive Fertigung können sich Besucher im virtuellen Ausstellungsbereich der Rapid Tech 3D  ein Bild machen. Mehr als 20 Unternehmen und Forschungseinrichtungen präsentieren hier ihre Produkte und Dienstleistungen. Digital dabei sind beispielsweise der 3D-Druck-Werkstoffspezialist AM Polymers sowie führende Technologiepartner und Dienstleister wie Additive Innovation, Antonius Köster, CT Core Technology, Dassault, Farsoon, HP, Stratasys, Solukon, Toolcraft oder Zeiss. Additive Tectonics, ein Pionier für AM in Architektur und Bauwesen, zeigt Beispiele, wie man mit industriellem 3D-Druck effizienter und zugleich individueller bauen kann. Außerdem stellen die Fraunhofer-Gesellschaft und die Ernst-Abbe-Hochschule Jena ihr Forschungsportfolio sowie aktuelle Entwicklungen auf dem Gebiet des 3D-Drucks vor.

Netzwerken mit digitaler Visitenkarte und Chat Roulette

Für den direkten Fach- und Meinungsaustausch sowie das Knüpfen von Kontakten hat sich das Team der Messe Erfurt einiges einfallen lassen. So öffnet die digitale Visitenkarte, die jeder registrierte Besucher erhält und mit persönlichen Informationen sowie seinen Interessensgebieten befüllen kann, den Zugang zur Networking-Area. Auf dieser Basis werden jedem Teilnehmer konkrete Vorschläge mit passenden Kontakten unterbreitet. Ebenso kann er sich selbst alle Referenten, Aussteller sowie weitere Teilnehmer im Networking-Bereich anschauen und über Textchat, Videocall oder Nachricht kontaktieren. Über eine Kalenderfunktion sind Termine bei gewünschten Gesprächspartnern buchbar. Ein besonderes Format in der Networking-Area ist das „Chat Roulette“. Personen, die diese Funktion bestätigt haben, können sich in einem Speed-Dating-ähnlichen Verfahren mit anderen Teilnehmern in rotierenden Videocalls zusammenschalten lassen und ein vorgegebenes Zeitfenster für Gespräche und Kontaktanbahnungen nutzen.

Digitales Echtzeit-Erlebnis auf der Rapid Tech 3D

Zum Gelingen des Digital-Events trägt die Rooom AG aus Jena entscheidend bei. Dank einer Partnerschaft mit dem Marketing-Tech-Startup werden der Rapid Tech 3D -Fachkongress sowie die begleitende Ausstellung ins Netz übertragen. Rooom bietet Komplettlösungen für 2D, 3D, Virtual Reality (VR) sowie Augmented Reality (AR an). Dies ist besonders unter Pandemiebedingungen eine praktikable Lösung, um die Veranstaltung stattfinden lassen zu können. Schon mehrfach wurde das Unternehmen für seine beispiellose Startup-Idee und für einzelne Leuchtturm-Projekte ausgezeichnet. So ist es u.a. Träger des German Innovation Awards 2019 und des Thüringer Innovationspreises 2020.

ak