Omron: Mit neuem Cobot noch interaktiver

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Einfache Programmierung und verschiedene Bildverarbeitungsfunktionen machen den kollaborativen Roboter der TM-Serie von Omron noch flexibler und interaktiver.

Ständig wechselnde Verbrauchertrends führen zu immer kürzeren Produktlebenszyklen. Hersteller benötigten daher in Zukunft Produktionslinien, die mit häufigen Produktwechseln fertig werden. Hinzu kommt der wachsende Fachkräftemangel: Hersteller automatisieren daher oftmals einfache und monotone Vorgänge, damit Mitarbeiter Kapazitäten für kreativere Aufgaben haben.

Mit LD-Serie kombinierbar

Kollaborativer Roboter der TM-Serie auf einer mobiler Arbeitsstation. Foto: Omron

Zur Markteinführung der TM-Serie bringt Omron ein mobil-kompatibles Modell heraus, welches sich nahtlos mit den mobilen Robotern der LD-Serie kombinieren lässt. So können Hersteller komplexe Vorgänge wie Pick-and-Place auf Transportbehältern automatisieren und ihre Produktionsprozesse mithilfe von mobilen Robotern flexibel miteinander verbinden. Die Roboter der TM-Serie sind in insgesamt zwölf Modellen mit Armlängen von 900 mm, 1.100 mm und 1.300 mm erhältlich. Optional sind die Modelle in Ausführungen verfügbar, die die Sicherheitsrichtlinien Semi S2 erfüllen. Der Kunde kann zudem zwischen Modellen mit Nutzlasten von 4 kg, 6 kg, 12 kg und 14 kg wählen – bei einer Spannungsversorgung im AC oder DC-Bereich. Das besondere der neuen Roboter: eine unkomplizierte Programmierung mit Hilfe intuitiver Schnittstelle. So werden geringere Installations- und Inbetriebnahmezeiten möglich, als bei üblichen Robotern der Fall ist. Mit der Flowchart-basierten Schnittstelle und der einfachen Teach-Funktionen sind zudem geringe bis keine Vorkenntnisse bei der Programmierung von Robotern erforderlich.

Bildverarbeitung für noch mehr Präzision

Die Roboter der TM-Serie verfügen darüber hinaus über ein integriertes Bildverarbeitungs- und Beleuchtungssystem, mit dem Produkte aus einem weiten Betrachtungswinkel präzise erfasst werden sollen. Mit Hilfe verschiedener Kernfunktionen wie Mustererkennung, Strichcode-Erfassung und Farberkennung lassen sich auch Inspektions-, Mess- und Sortieranwendungen einfach umsetzen. Die kollaborativen Roboter entsprechen von vornherein allen gängigen Sicherheitsstandards zur Zusammenarbeit von Mensch und Maschine. Sie können somit in der gleichen Umgebung wie Mitarbeiter eingesetzt werden, ohne dass die für herkömmliche Industrieroboter üblichen Sicherheitsabgrenzungen aufgesetzt werden müssen. Dies entspricht der Sicherheitsrichtlinie für Industrieroboter ISO10218-1 sowie der Sicherheitsrichtlinie für kollaborative Industrieroboter ISO/TS15066.

db

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