Nonnenmann: zielgenau und sicher temperieren

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Neue Kupplungs- und Schlauchtechnik für die Temperierung im Hochtemperaturbereich gibt’s von Nonnenmann.

Das in Winterbach ansässige Unternehmen Nonnenmann weiß genau, worauf es bei der Temperierung im Hochtemperaturbereich ankommt. Für das Spritz- und Druckgießen hat die Temperierung dabei einen wichtigen Einfluss auf die Zykluszeit, Bauteilqualität sowie die Wirtschaftlichkeit des gesamten Produktionsprozesses.

Anforderungen an Equipment sind hoch

Die Anforderungen sind hoch: insbesondere bei der Temperierung im Hochtemperaturbereich. Diesen Anforderungen müssen auch Kupplungen und Schläuche gerecht werden – sowohl im Bereich der Arbeitssicherheit als auch an das eingesetzte Equipment im Allgemeinen. Beim Druckgießen, als auch beim Spritzgießen von Hochleistungskunststoffen sind Temperaturen von über 140 °C bis hin zu 300 °C für die Werkzeugtemperierung erforderlich.

Leckagefreie Schnellkupplungen mit hoher Sicherheit

Für die Temperierung in einem solch hohen Temperaturbereich eignen sich die leckagefreien Schnellkupplungen der Serie 102 und 102H4. Die ebenen Stirnflächen dieser Serien ermöglichen ein sauberes und sicheres Kuppeln. Für Druck- und Temperaturbereich bis 250 °C bietet Nonnenmann auch eine Edelstahlausführung (H4) an. Beidseitig absperrende Ventile und optional mögliche Sicherheitsverriegelungen sowie eine One-Hand-Bedienung erhöhen hierbei die Arbeitssicherheit.

Für Anwendungen mit Wärmeträgeröl bis 325 °C hat der Hersteller die Kupplungsserie 219 in den Nennweiten 12 und 19 mm im Programm. Mit dabei sind beidseitige Absperrungen und FFKM-Dichtungen. Für eine hohe Kreislaufanzahl oder auch für schnelle Rüstzeiten bietet Nonnenmann die Multikupplungs-Serie 2019M an.

Für jeden Bereich der passende Temperierschlauch

Eine Hochtemperaturkupplung der Serie 219. Foto: Nonnenmann GmbH

Im Portfolio von Nonnenmann befinden sich aber auch Temperierschläuche: Beispielsweise aus EPDM/NBR für Temperaturen bis 130 °C.

Für höhere Temperaturen gibt es die Well-Flex-Schläuche. Diese bestehen aus PFA, Glasseide und parallel-gewelltem Edelstahldraht. Die Well-Flex-Schläuche besitzen eine Temperaturbeständigkeit von 200 °C bei Wasser und bis zu 250 °C bei Temperieröl. Für die nötige Sicherheit sorgen Überwurfmuttern zur Festverschraubung und die Abdichtung über einen Edelstahlkonus. Die Schläuche sind in Standardlängen oder nach Wunschlänge konfektioniert ab 250 mm lieferbar. Zusätzlich sind farbliche Isolierschutzschläuche in blau und rot verfügbar. Diese dienen als Berührungsschutz zur Unfallverhütung durch Verbrennungen. Außerdem steigern sie die Energieeffizienz durch Verhinderung von Wärmeverlusten.

Der Well-Flex-Schlauch von Nonnenmann: Er besteht aus PFA, Glasseide und parallel-gewelltem Edelstahldraht. Foto: Nonnenmann GmbH

Nonnenmann empfiehlt darüber hinaus bei Kupplungen - ab einer Mediumtemperatur von 140 °C - HT-Dichtungen einzusetzen. Diese können bei Wasser und Dampf bis 180 °C und mit Temperieröl bis 200 °C eingesetzt werden. Bei höheren Temperaturen sei der Einsatz von O-Ringen aus FFKM „Kalrez“ erforderlich, so der Hersteller. Dadurch lassen sich Temperaturen bis 250 °C bei Wasser und 300 °C bei Temperieröl erreichen. Die Dichtungen sind passend zu den Kupplungen erhältlich.

Nonnenmann wird die neuen Produkte zudem auf auf den kommenden Messen Euroguss in Nürnberg und dem Technologietag vom KB-Hein in Langenhagen präsentieren.

db

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