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Neuheiten für Automatisierung und Peripherie

Neues in der Peripherie der Spritzgießmaschine: Das Temperiergerät Wittmann Tempro Basic Large 120 verfügt über eine maximale Heizleistung von 36 kW. Ein Wert, der in technischer und zudem auch in ökonomischer Hinsicht optimale Aufheizzeit des Werkzeugs garantiert. Foto: Wittmann
Neues in der Peripherie der Spritzgießmaschine: Das Temperiergerät Wittmann Tempro Basic Large 120 verfügt über eine maximale Heizleistung von 36 kW. Ein Wert, der in technischer und zudem auch in ökonomischer Hinsicht optimale Aufheizzeit des Werkzeugs garantiert. Foto: Wittmann

Wittmann präsentiert auf der diesjährigen Fakuma ein breites Spektrum an Neuheiten aus den Bereichen Automatisierung und Peripherie.

Die Wittmann-Gruppe zeigt auf der diesjährigen Fakuma ihre aktuellen Innovationen aus den Bereichen Automatisierung und Peripherie. So löste vor zwei Jahren etwa die Baureihe der Sonic-Roboter die High-Speed-Roboter der UHS-Serie ab. Die Sonic-Roboter gibt es nun in einem neuen Design. Sie verfügen zudem jetzt über die aktuelle R9-Robotsteuerung. Zu den bisherigen Geräten für Schließkräfte von 150 bis 500 t kommt außerdem nun der neue Sonic 108 für kleine Spritzgießmaschinen mit Schließkräften ab 50 t.

Anders als die größeren Geräten der Sonic-Serie hat der neue Roboter eine feststehende Entformachse. Das ist gerade bei der Automatisierung kleiner Spritzgießmaschinen sehr vorteilhaft. Geringe Überhänge und darüber hinaus ein kompakter Schaltschrank vereinfachen die CE-konforme Einhausung der Automatisierungszelle. Bei aktiver Entformhubbewegung über dem Werkzeugarbeitsraum werden keine Achselemente in Richtung des Spritzaggregats verschoben. Das vereinfacht die Einhausung speziell im Bereich hinter der fixen Maschinenaufspannplatte.

WX153-Roboter bietet Automatisierung für mittelgroße Schließkräfte:

Schon seit Mitte des Jahres ist der neu überarbeitete WX153-Roboter verfügbar. Der Hersteller sieht das Gerät als ideale Lösung zur Automatisierung für Spritzgießanwendungen mit Maschinen mit Schließkräften von 500 bis 1.300 t. Der WX153 ist Basis einer neuen Automatisierungslösung für Spritzgießanwendungen mit mittleren bis höheren Schließkräften. Das System hat einen kartesischen Achsenaufbau mit einer beweglichen X-Achse zum Entformen. Der WX153 realisiert einen Horizontalhub von bis zu 18 m und ein Vertikalhub von bis zu 2.600 mm. Zur Teileentnahme ist ein X-Hub von bis zu 1.400 mm verfügbar.

Der neue Roboter WX153 ist die Grundlage einer neuen Lösung zur Automatisierung für Spritzgießanwendungen mit mittleren bis höheren Schließkräften. Das System basiert auf einem kartesischen Achsenaufbau mit einer beweglichen X-Achse als Entformachse. Foto: Wittmann
Der neue Roboter WX153 ist die Grundlage einer neuen Lösung zur Automatisierung für Spritzgießanwendungen mit mittleren bis höheren Schließkräften. Das System basiert auf einem kartesischen Achsenaufbau mit einer beweglichen X-Achse als Entformachse. Foto: Wittmann

Für große und schwere Werkzeuge sind hohe Heizleistungen und zudem auch entsprechende Durchflussraten in den Kühlkanälen nötig. Das neue Temperiergerät Wittmann Tempro Basic Large 120 verfügt über eine maximale Heizleistung von 36 kW. Ein Wert, der in technischer und zudem auch in ökonomischer Hinsicht optimale Aufheizzeit des Werkzeugs garantiert.

Die Wärme des aufgeheizten Werkzeugstahls und darüber hinaus auch jene, die im Verlauf des Spritzgießvorgangs über die Schmelze zusätzlich eingebracht wird, muss dem Werkzeugkreislauf möglichst rasch über die Kühlkanäle entzogen werden.

Neues und leistungsfähiges Temperiergerät für die Peripherie

Um hier die idealen Bedingungen schaffen zu können, haben die Entwickler das Tempro Basic Large 120 optional mit einer neuen frequenzgeregelten Pumpe ausgestattet. Diese Speed-Drive-Pumpe verfügt über eine Leistung von 4 kW, bewältigt einen maximalen Durchfluss von 300 l/min und erzeugt einen maximalen Druck von 5 bar. Damit bekommen die Anwender die Möglichkeit, Regelgrößen vorzugeben, auf welche sie den Prozess in weiterer Folge einstellen wollen – Drehzahl, Durchfluss, Pumpendruck und Differenztemperatur. Das ermöglicht ni der Automatisierung eine bessere Prozessstabilität. Ein automatisches Nachregeln der Regelgrößen innerhalb eines Toleranzbereichs optimiert zudem die Dauer der Standzeit des Temperiergeräts in der Produktion .

Das Tempro plus D200 Temperiergerät für Hochtemperatur-Anwendungen trägt einerseits dem allgemein herrschenden Markttrend hin zu höheren Prozesstemperaturen Rechnung. Zudem soll es den Anwenderwunsch nach Wassertemperiergeräten für Hochtemperaturanwendungen erfüllen. Hohe Wassertemperaturen und die daraus resultierenden Drücke stellen besonders hohe Anforderungen an die Beständigkeit von Werkzeugen und mechanischen Komponenten. Genau das hatten die Entwickler des Tempro plus D200 stets im Blick und legten das Gerät entsprechend aus.

Drucklufttrockner erweitern Peripherie-Angebot

Automatisierung auch in der Peripherie: Die gewünschte Trocknungstemperatur kann der Bediener am Card primus Drucklufttrockner per Touch-Bedieneinheit einstellen. Zudem ermöglicht nach Ablauf der Vortrocknungszeit eine Signalausgabe einen automatischen Produktionsstart. Foto: Wittmann
Automatisierung auch in der Peripherie: Die gewünschte Trocknungstemperatur kann der Bediener am Drucklufttrockner Card Primus per Touch-Bedieneinheit einstellen. Zudem ermöglicht nach Ablauf der Vortrocknungszeit eine Signalausgabe einen automatischen Produktionsstart. Foto: Wittmann

Drucklufttrockner der Card-Serie der Wittmann-Gruppe sind seit 2020 ein fester Bestandteil des Wittmann-Produktportfolios. Mit dem Card Primus 10 und außerdem dem Card Primus 20 ergänzen zwei Neuzugänge die Baureihe. Card-Primus-Geräte gibt es als Paketlösungen. Die enthalten neben dem eigentlichen Drucklufttrockner auch jeweils ein Vacu-Jet-Fördergerät mit Förderschlauch und Sauglanze.

Sie verfügen über Trocknungssilos mit 10 oder 20 l Fassungsvermögen und sind für Temperaturen bis 200 °C geeignet. Die gewünschte Trocknungstemperatur kann der Bediener am Gerät per Touch-Bedieneinheit einstellen. Zudem ermöglicht nach Ablauf der Vortrocknungszeit eine Signalausgabe einen automatischen Produktionsstart. Die Materialtrocknungsdaten können via USB-Port oder OPC UA exportiert werden.

Schneidmühlen G-Max 23 und G-Max 33
Wittmann hat darüber hinaus auch Beistellmühlen im Programm. Die Modelle der G-Max-Serie sind speziell für das Inline-Recycling von Angüssen entworfen. Sie eignen sich ideal für Spritzgießmaschinen mit Schließkräften von bis zu 500 t. Sie verfügen zudem über intelligente Technik bei kompakten Dimensionen. Die Mühlen arbeiten besonders leise und außerdem sehr effizient. Sie eignen sich in besonderer Weise für das Vermahlen von weichen bis mittelharten Kunststoffangüssen und Ausschussteilen aus PP, PE, ABS und PU. Jetzt hat Wittmann das Design der G-Max-Mühlenserie vereinheitlicht. Dabei diente die G-Max 13 als Vorbild. Die Modelle G-Max 23 und G-Max 33 verfügen nun über entsprechend größere Trichteröffnungen. Und bei den Materialauslässen kann der Anwender zudem ab sofort zwischen fixen und drehbaren Ausführungen wählen.

rw