Branche 12.06.2018 0 Bewertung(en) Rating

Neues Zentrum für Kunststoffadditive

BASF bündelt wichtige Ressourcen für Kunststoffadditive an einem neuen Kompetenzzentrum in der Schweiz.

Die BASF eröffnete kürzlich ein neues Anwendungszentrum für Kunststoffadditive in Kaisten, Schweiz.  Die neue Einrichtung verfügt über einen hochmodernen Schnecken-Extruder, Stretchfolien- und Bandanlagen sowie eine Spritzgießeinheit, die es ermöglicht, die Kunststoffherstellung und Verarbeitungstechnik zu simulieren. In der Anlage können zudem intelligente Prozessautomatisierung und Expertenwissen kombiniert werden, was die Qualität der hergestellten Kunststoffe steigern wird.

Produktionsprozesse präzise simulieren

Das neue Anwendungszentrum dient einerseits als technische Servicebasis für Masterbatchhersteller in der Region Europa, Naher Osten und Afrika (EMEA), um den Geschäftserfolg der BASF-Kunden zu unterstützen, ist aber auch das globale Kompetenzzentrum für die Automobil- sowie Film- und Tape-Industrie. Die hochmoderne Anlage ist mit Spezialgeräten ausgestattet, die kommerzielle Produktionsprozesse präzise simulieren können. Im Testlabor können Prozessstabilisierung, Lichtbeständigkeit, Langzeiteigenschaften und auch die Effektleistung der Additive bewertet werden.

Kürzere Entwicklungszyklen

"Die Kompetenzbündelung an einem Standort wird zu kürzeren Entwicklungszyklen führen und unseren Kunden dabei helfen, ihre Prozesse und Strukturen zu vereinfachen. Unterstützt von den neuesten digitalen Technologien werden wir unsere Entwicklungskompetenz weiterhin stärken, nicht nur um noch besser auf die Kundenbedürfnisse einzugehen, sondern auch, um Innovationen für die Marktbedürfnisse der Zukunft voranzutreiben", so Alberto Giovanzana, Leiter Plastic Additives EMEA bei BASF.

 - Anup Kothari, Leiter Performance Chemicals (4. v. l.), und Alberto Giovanzana, Leiter Plastic Additives EMEA (3. v. l.) bei BASF, mit den technischen Experten am neuen Standort Kaisten, Schweiz.
Anup Kothari, Leiter Performance Chemicals (4. v. l.), und Alberto Giovanzana, Leiter Plastic Additives EMEA (3. v. l.) bei BASF, mit den technischen Experten am neuen Standort Kaisten, Schweiz.
BASF

Am BASF-Standort Kaisten stellt BASF vor allem Kunststoffadditive her, darunter Antioxidanten. Am Standort befindet sich bereits ein Entwicklungslabor zur Formgebung von Additiven. Mit der Neuinvestition wird der Standort zum europäischen Kompetenzzentrum für Kunststoffadditive. Die Bündelung der bestehenden Labors mit den Funktionen Marketing und Produktmanagement an einem Standort wird die Automatisierung verbessern und den Kunden schneller Ergebnisse liefern.

mg

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