Neues Hightech-Composite-Werk in Kroatien

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In einer neuen Produktionsstätte in Kroatien wird FACC ab 2021 Leichtbaukomponenten für Passagierkabinen von Verkehrsflugzeugen und Business Jets herstellen.

Der Aerospace-Konzern FACC setzt einen weiteren Schritt in seiner Globalisierungsstrategie und investiert rund 30 Mio. EUR in eine neue Produktionsstätte in Kroatien. Die Pläne für die Errichtung der neuen Anlage wurden vor kurzem in Anwesenheit von Andrej Plenkovic, Premierminister der Republik Kroatien, und Darko Horvat, kroatischer Minister für Wirtschaft, Unternehmen und Gewerbe, bekannt gegeben. Der Baubeginn ist für dieses Jahr geplant.

Als 100-prozentige Tochtergesellschaft von FACC wird die neue Produktionsstätte Leichtbau-Komponenten für Passagierkabinen von Verkehrsflugzeugen und Business Jets mit moderner Faserverbundtechnologie herstellen.

Global Player im Composite-Bereich

„FACC profitiert vom starken Wachstum der Luftfahrtindustrie. Als Global Player im Composite-Bereich ist FACC in den ersten 30 Jahren ihres Bestehens immer schneller als der Markt gewachsen. In Übereinstimmung mit der allgemeinen Marktentwicklung und den Kundenanforderungen bauen wir unsere Fertigungskapazitäten kontinuierlich aus", erklärt Robert Machtlinger, CEO des Unternehmens.

„Wir freuen uns, heute die Investitionspläne für diese neue und hochmoderne Produktionsstätte bekannt geben zu können, mit der wir unsere bereits starke globale Präsenz weiter ausbauen. Diese Erweiterung ist eine strategische Investition für unser Unternehmen und wir sind zuversichtlich, dass das neue Produktions-Kompetenzzentrum in Kroatien wesentlich zu unserer Qualitäts- und Effizienz-Führerschaft beitragen wird. Dieses Greenfield-Investment bietet uns die Möglichkeit, ein Best-in-Class-Werk zu errichten, das Spitzentechnologie, Automatisierung und Industrie-4.0-Methoden realisiert.“

Vertreter von FACC und der kroatischen Regierung geben die Pläne von FACC in Kroatien bekannt (v. l.): Stjepan Kožić, Leiter des Zagreb County; Sanja Borovec, Bürgermeisterin von Jakovlje; Darko Horvat, Minister für Wirtschaft, Unternehmen und Gewerbe der Republik Kroatien; FACC-CEO Robert Machtlinger; Andrej Plenković, Premierminister der Republik Kroatien; Ruguang Geng, Vorsitzender des FACC-Aufsichtsrats und Zdenko Lucić, Staatssekretär im kroatischen Ministerium für Wirtschaft, Unternehmen und Gewerbe. Foto: FACC

Für Wachstum in der Aerospace-Industrie gewappnet

In einem Auswahlverfahren hat sich FACC für Jakovlje in der Nähe von Zagreb als Standort der neuen Produktionsstätte entschieden. Die etablierte kroatische Industrie, die Nähe zu den österreichischen Konzern-Standorten und die gut ausgebildeten, technisch qualifizierten Mitarbeiter waren ebenfalls ausschlaggebend für die Entscheidung des Unternehmens, Kroatien zu einem Partner seiner Wachstumsstrategie zu machen.

Mit der neuen, 12.200 qm² großen Anlage baut FACC ihre globale Präsenz weiter aus, schafft Kapazitäten, um die Kundennachfrage nach ihren Produkten zu erfüllen, und ist mit diesem Schritt für das Wirtschaftswachstum in der Aerospace-Industrie gut positioniert.

Kroatische Wirtschaft stärken

Die neue FACC-Fertigungsstätte soll bis März 2021 die Produktion aufnehmen. Nach der vollständigen Inbetriebnahme wird sie mehr als 600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigen. Das Projekt dient in Kroatien dem Aufbau eines neuen, innovativen Geschäftssektors in der Aerospace-Industrie, der die lokale Wirtschaft und kroatische Zulieferer unterstützt und die Exportquote stärkt.

FACC plant, in die Ausbildung des Personals in Kroatien zu investieren und gemeinsam mit Fachschulen ein duales Ausbildungssystem für Luftfahrtberufe einzurichten.

kus

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