Neuer Zertifikatslehrgang schließt Qualifizierungslücke

Das Berufsbild "Hydrauliker" gibt es nicht. Mit dem neuen Zertifikatslehrgang zum Hydraulik-Fachingenieur schließt die Internationale Hydraulik Akademie eine Qualifizierungslücke im Bereich Hydraulik. Foto: Internationale Hydraulik Akademie

Die Internationale Hydraulik Akademie schließt eine Qualifizierungslücke und bietet einen neuen Zertifikatslehrgang zum Hydraulik-Fachingenieur an.

Der neue Zertifikatslehrgang zum Hydraulik-Fachingenieur der Internationalen Hydraulik Akademie in Dresden schließt eine Qualifizierungslücke in der Ingenieurausbildung. Hydraulische Systeme werden immer intelligenter, die Betriebsdrücke haben inzwischen die Grenze von 800 bar erreicht und die Anzahl der zu steuernden Aktoren steigt und steigt. Überlagert wird das Ganze durch immer schärfere gesetzliche Auflagen was Energieverbrauch, Klimaschutz oder CO2-Reduktion betrifft.

Weiterbildung statt Qualifizierungslücke

Ein Berufsbild „Hydrauliker“,  also die Beschreibung aller Tätigkeiten, die in der Ausbildung und  bei der Ausübung eines spezifischen Berufs ausgeführt werden, gibt es nicht. Hydrauliker wird man durch Zusatzqualifikation oder wie seit eh und je durch „Learning by doing“. Das mag in der Vergangenheit ausreichend gewesen sein, zukunftsträchtig ist dieser Weg aber nicht. Die Internationale Hydraulik-Akademie (IHA) in Dresden bietet schon seit vielen Jahren ein umfassendes Weiterbildungsprogramm für operativ tätige Hydraulikmitarbeiter an. Vor 3 Jahren wurde die „Fachkraft Hydraulik“ in das Schulungsprogramm aufgenommen. Eine abgeschlossene Berufsausbildung in einem anerkannten Ausbildungsberuf ist Voraussetzung hierfür.

Fachkompetenz durch Zertifikatslehrgang

Auch bei der  Ingenieurausbildung ist Hydraulik kein Abschlussfach. Dieses Manko schließt  nun der Zertifikatslehrgang „Hydraulik- Fachingenieur“, den die Internationale Hydraulik Akademie, in Zusammenarbeit mit  Advanced Training Technologies GmbH,  entwickelt hat. Die Ausbildung ist eine Kombination von Lehrveranstaltungen, Praktika und Selbststudium, und ist in die fünf Module Grundlagen der Hydraulik, Stationärhydraulik, Mechatronik, Mobilhydraulik, und Funktionale Sicherheit / Maschinenrichtlinien aufgeteilt. „Deutschlands Fluidtechnik hat seine herausragende Weltmarktposition dem technologischen Vorsprung hierzulande zu verdanken. Damit das so bleibt, brauchen Unternehmen verstärkt Hydraulik-Ingenieure mit hoher Fachkompetenz“, so Ulrich Hielscher, Gesellschafter der Internationalen Hydraulik Akademie in Dresden. Nähere Informationen zu dem Zertifikatslehrgang „Hydraulik- Fachingenieur" und zu den Zugangsvoraussetzungen,  erhalten Interessenten bei der Internationalen Hydraulik Akademie in Dresden.

ak