Foto: Evolve/B&R
Für eine Additive Serienfertigung verschmilzt der 3D-Drucker von Evolve 2D-gedruckte Schichten zu soliden 3D-Teilen und kombiniert dabei die Flexibilität der Additiven Fertigung mit der Materialqualität und der Produktivität des Spritzgießens.

3D-Drucker

Neuer Prozess für Additive Fertigung in Serien

Evolve Additive Solutions ist es gelungen, die Flexibilität der Additiven Fertigung mit der Produktivität und der Qualität des Spritzgießens zu vereinen.

Evolve Additive Solutions ist es gelungen, die Flexibilität der Additiven Fertigung mit der Produktivität und der Qualität des Spritzgießens zu vereinen.

Bisher hat sich Additive Fertigung besonders in der Herstellung von Prototypen bewährt, erwies sich aber in der Serienproduktion im Hinblick auf Materialqualität und Stückkosten oft als wenig praktikabel. Evolve ist es nun gelungen, diese Herausforderung zu meistern. Wie das Unternehmen erklärt, bietet die SVP-Plattform auch dank eines vollständig integrierten B&R-Automatisierungssystems höchste Präzision und Zuverlässigkeit. Additive Fertigung wird so zu einer echten Alternative für die kundenspezifische Serienproduktion in Höchstgeschwindigkeit, so Evolve.

Zehnmal schneller als industrielle 3D-Drucker

Das Herzstück der Evolve-Plattform ist die Step-Technologie (Selective Thermoplastic Electrophotographic Process). Ähnlich wie bei einem 2D-Laserdrucker wird Schicht für Schicht des Materials aufgetragen und anschließend zu dreidimensionalen Teilen mit gleichmäßiger Dichte und Qualität verschmolzen. Mit diesem revolutionären Ansatz lassen sich nach Erfahrung von Evolve bis zu zehnmal höhere Geschwindigkeiten erreichen als mit industriellen 3D-Druckern. Zudem können Teile aus unterschiedlichen Materialien und in mehreren Farben hergestellt werden.

Die Präzision macht die Qualität

Wenn Additive Fertigung in der Serienproduktion eingesetzt wird, spielen die Materialeigenschaften eine entscheidende Rolle. Mit der Antriebstechnik von B&R ist Evolve in der Lage, die Ausrichtung der 2D-gedruckten Schichten zwischen den sich hin- und her bewegenden Platten und dem Förderband präzise zu synchronisieren. In Kombination mit einer leistungsstarken Druck- und Temperaturregelung während der Verschmelzung erreicht Evolve eine durchschnittliche Oberflächenrauheit von nur vier Mikrometern – ganz ohne Nachbearbeitung.

Additive Fertigung für die Fabrik von morgen

Die SVP-Plattform (Scalable Volume Production) ist dazu mit einer kompletten B&R-Lösung ausgestattet, die Antriebstechnik, Prozesssteuerung, Sicherheitstechnik, Visualisierung und IIoT-Konnektivität vereint. „Mit der zuverlässigen und leistungsstarken Lösung von B&R bringen wir die Additive Fertigung in die intelligente Fabrik von morgen“, sagt Steve Chillscyzn, CEO von Evolve.

Industrial IoT für vernetzte Fabriklösungen

Mit dem B&R-System ist die Plattform von nach Überzeugung von Evolve perfekt ausgestattet, um seinen Kunden die vernetzten Fabriklösungen zu bieten, die sie benötigen, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Denn die in der Cloud gespeicherten Formen ermöglichen es, weltweit identische Teile herzustellen und neue Designs umzusetzen, ohne neue physische Formen herstellen zu müssen. Zudem können Maschinen-Upgrades und Wartungsdienste aus der Ferne durchgeführt werden. Das optimiert nicht nur die Verfügbarkeit, sondern senkt auch die Kosten, so Evolve.

gk