Foto: Buss/Shutterstock
Repsol wird in der neuen Anlage in Spanien ein neuartiges, energieeffizientes Verfahren zur Herstellung hochreiner XLPE-Kabelcompounds einsetzen, das auf dem LSHC-Verfahren (Linear Short Hyper Clean) von Buss basiert.

Extrusion

Neue Lösung für Kabelcompounds aus vernetzbarem XLPE

Repsol wählt LSHC-Technologie von Buss zur Herstellung hochreiner, vernetzbarer XLPE-Kabelcompounds für Hoch- und Höchstspannungsisolation.

Repsol wählt LSHC-Technologie von Buss zur Herstellung hochreiner, vernetzbarer XLPE-Kabelcompounds für Hoch- und Höchstspannungsisolation.

Die Buss AG hat von Repsol, einem globalen Multi-Energieunternehmen mit einer breiten Palette von Lösungen für verschiedene Kabeltypen, den Auftrag zur Realisierung einer 27-kta Produktionsanlage für Kabelcompounds aus vernetzbarem Polyethylen (XLPE) im spanischen Tarragona erhalten.

Effiziente Herstellung von Hoch- und Höchstspannungs-Isolationsmaterialien

Dort wird das neue, patentierte LSHC-Verfahren (Linear Short Hyper Clean) zum Einsatz kommen, das Buss in enger Zusammenarbeit mit P&M Cable Consulting LLC, einem Schweizer Beratungsunternehmen im Bereich Kabelcompounds, entwickelt hat. Es eignet sich unter anderem zur Herstellung von Hochspannungs- (HV) und Höchstspannungs-(EHV) Isolationsmaterialien und ermöglicht eine höhere Produktqualität und Prozesseffizienz als die bekannte Soaking-Technologie. Mit diesem innovativen und flexiblen Verfahren lassen sich XLPE-Typen sowohl für Wechselstrom- als auch für Gleichstrom-Kabelanwendungen herstellen, so Buss.

XLPE-Kabelcompounds mit erhöhter Reinheit und besseren Eigenschaften

Die LSHC-Technologie, die auf der direkten Peroxid-Injektion und der schonenden Compoundierung eines neu entwickelten Additiv-Cocktails mit Hilfe der hochmodernen Compeo Ko-Kneter-Baureihe von Buss basiert, ermöglicht deutlich reduzierte Investitionskosten und Reinraumanforderungen. Als weitere Vorteile nennt Buss das kompakte Anlagendesign ohne hoch aufragenden Soaking Tower sowie die erhöhte Reinheit und die besseren physikalisch-elektrischen Eigenschaften der produzierten Materialien.

Pilotanlage für vernetzbare XLPE-Kabelcpmpounds in der Schweiz

Buss ist stolz, gemeinsam mit Repsol an der Realisierung dieser ersten industriellen Produktionsanlage zu arbeiten und wird die gute Zusammenarbeit bis zur geplanten Inbetriebnahme Mitte 2024 intensiv fortsetzen. Die LSHC-Technologie steht den Kunden von Buss weltweit auf der Basis eines attraktiven Lizenzmodells zur Verfügung. Eine entsprechende Pilotanlage zur Herstellung von Hoch- und Höchstspannungsmaterialien wird gegen Ende dieses Jahres auf dem Campus von Buss in Pratteln, Schweiz, zur Verfügung stehen.

gk