Neue Compounder-Baugrößen erweitern Einsatzspektrum

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Mit den neuen Ko-Knetern Compeo 88 und Compeo 110 erweitert Buss zur K 2019, die Reihe seiner Compoundiersysteme für Kunststoffe und Elastomere.

Die neuen Compounder ergänzen den vor rund einem Jahr eingeführten, kleineren Typ Compeo 55. Alle drei Versionen sind mit Verfahrenslängen von 13 L/D bis 25 L/D erhältlich, wobei die Typenbezeichnung jeweils den Schneckendurchmesser in mm angibt. Typische Durchsätze liegen bei der Verarbeitung von Thermoplasten bei 150 kg/h bis 300 kg/h (Compeo 55), 600 kg/h bis 1.200 kg/h (Compeo 88) und 1200 kg/h bis 2.400 kg/h (Compeo 110). Anwender haben damit die Möglichkeit, eine optimal an ihre Aufgabenstellungen angepasste Systemgröße einzusetzen und dadurch mit der jeweils bestmöglichen Effizienz zu arbeiten.

Compounder live auf der K 2019

Auf der Messe präsentiert Buss das aktuell größte System, den neuen Compeo 110, mit einer Verfahrenslänge von 18 L/D inklusive Downstream-Side-Feeder und der ebenfalls neuen, zweiwelligen Austragseinheit. Das System eignet sich in dieser Konfiguration unter anderem für die Aufbereitung gefüllter und verstärkter Thermoplaste einschließlich naturfaserverstärkter und biobasierter Kunststoffe sowie für HFFR-Kabelcompounds.

Mit einer Verfahrenslänge von 25 L/D ist der neue Compeo 88 für die Aufbereitung von Schwarz- oder Farbmasterbatches optimiert, wobei er bedarfsweise mit ein oder zwei zusätzlichen Seitendosierungen ausgerüstet werden kann. Erster Anwender eines solchen Compeo 88 ist ein europäischer Masterbatch-Hersteller, an den Buss die Anlage noch vor der K2019 ausliefern wird.

Sspezifischen Vorteilen der Compounder

Zu den spezifischen Vorteilen der Compounder gehören intensives Mischen, hohe Füllgrade und präzise Temperaturführung. Aus standardisierten Modulen aufgebaut, ermöglichen sie die kosteneffiziente Konfiguration spezifisch optimierter Compoundierlinien für ein breites Spektrum an Verarbeitungsaufgaben und -temperaturen. Dieses reicht von temperaturempfindlichen Duroplasten bis zu anspruchsvollen technischen Kunststoffen mit Prozesstemperaturen bis 400 °C.

Dabei basiert die hohe Flexibilität der Baureihe insbesondere auf der Möglichkeit, herkömmliche drei- bzw. vierflügelige Knetelemente mit neuen Elementen mit zwei oder sechs Flügelreihen zu kombinieren und an beliebiger Position im Verfahrensraum einzusetzen. In Verbindung mit einer Erhöhung des volumenbezogenen Drehmoments sind damit längere Mischzonen ohne zusätzliche Erhöhung des Energieeintrages möglich. Die Anlagensteuerung mit OPC-UA Schnittstelle macht den Compeo vollumfänglich Industrie-4.0-kompatibel.

sl

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