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Netzwerken für eine nachhaltige Zukunft

Peter Barlog, Geschäftsführer Barlog Plastics, vor seinem Unternehmen in Overath: Intensives Netzwerken auf dem Wege in eine nachhaltige Zukunft.

Für Barlog Plastics hat die Fakuma gezeigt: Die Branche will die Zukunft nachhaltiger gestalten. Voraussetzung dafür: Intensives Netzwerken in Wertschöpfungskette.

Noch intensiveres Netzwerken mit Kunden und Partnern, um den Weg in eine nachhaltige Zukunft zu gehen – das war eines der Ziele, mit denen sich Barlog Plastics u.a. mit hochwertigen Compounds aus Rezyklaten auf der Fakuma präsentierte. Die Erwartungen an die erste Präsenz-Fakuma waren aufgrund der immer noch pandemischen Lage jedoch zunächst zurückhaltend.

Netzwerke endlich wieder pflegen und erweitern

Jetzt berichtet Peter Barlog, Geschäftsführer bei Barlog Plastics, von ausgesprochen guten Erfahrungen auf der Fakuma: „Die erste Präsenz-Fakuma war genau die richtige Botschaft nach den vergangenen Monaten, die wir wie viele andere Unternehmen eher als Herausforderung empfunden haben. Bereits am ersten Tag hatte ich mehr Kundenkontakte als erwartet. Wir waren komplett durchgebucht. Und man spürte, dass auch unsere Kunden regelrecht begeistert waren von der Möglichkeit, ihre Netzwerke endlich wieder pflegen und erweitern zu können!“

Auch mit seinen Produkten traf das Unternehmen den Nerv der Zeit: Barlog Plastics war mit nachhaltigen Rezyklaten wie etwa den Compounds der Keballoy Eco R-PET Familie sowie Problemlösungen für das „Design for Recycling“ zur Fakuma gereist. Mit der zunehmenden Bedeutung geschlossener Werkstoffkreisläufe traf Barlog damit bei vielen Kunststoffanwendern genau ins Schwarze.

Robert Konnerth, Key Account Manager Barlog Plastics: "Die Fakuma war für uns nicht nur wegen der vielen neuen Kontakte eines der spannendsten Ereignisse der vergangenen Jahre!“ Foto: Barlog

„Tatsächlich spielen recycelte Kunststoffe und das Recycling insgesamt in praktisch allen Segmenten des Kunststoffmarkts eine immer größere Rolle“, erläutert Robert Konnerth, Key Account Manager bei Barlog Plastics. „In vielen Segmenten wie etwa im Automobilbau muss bei Rezyklaten allerdings eine gleichbleibend hohe Qualität gewährleistet sein.“

Keballoy Eco R-PET ist als sortenreines Post Consumer Rezyklat verfügbar; nach der Entfernung aller flüchtigen Bestandteile und anschließender Festkörperpolymerisation resultieren emissionsarme und somit auch Automobil taugliche R-PET Typen, die innerhalb enger Spezifikationen gefertigt werden und durch gleichbleibend hohe Werkstoff-Kennwerte charakterisiert sind. Einige erfüllen sogar die strengen Anwendungen für den Einsatz unter Lebensmittelkontakt. Sogar Datensätze für die Spritzgusssimulation liegen vor.

Dabei ist R-PET nicht der einzige Werkstoff im Sortiment der Recycling Kunststoffe, die Barlog Plastics im Programm hat. Hier finden sich auch Compounds aus recyceltem PEEK, PA12, PPS, PC, PC/ABS und ABS. Auch diese Produkte brauchen den Vergleich mit Neuware nicht zu scheuen, kommen aber mit einer deutlich besseren Ökobilanz zum Anwender.

Design for Recycling für eine nachhaltige Zukunft

Doch mit der bloßen Bereitstellung geeigneter Werkstoffe alleine ist es nicht getan. „Ausgesprochen wichtig ist auch, dass das spätere Recycling von Anfang an in der Produktentwicklung mitgedacht wird“, so Konnerth. Auch hier hat sich Barlog Plastics Expertise erarbeitet, die das Unternehmen gerne mit seinen Kunden teilt. „Dahinter steckt mehr als bloßes ‚Clipsen statt Kleben‘, sondern auch die Simulation von Materialeigenschaften der zur Verfügung stehenden Werkstoffe und die Wahl eines optimalen Montage- und Demontage-Konzepts, das zudem auch weitere Aspekte wie eine bessere Reparaturfreundlichkeit einschließt“, erläutert Konnerth.

Enorm wichtig für den späteren Erfolg sei daher, dass sich Barlog Plastics und der Kunde bereits möglichst früh eng verzahnen. Unter dem Stichwort „Design for Recycling“ machen sich die Barlog-Ingenieure gemeinsam mit den Kunden Gedanken darüber, wie man ein Produkt so gestaltet, dass es sich später gut recyceln lässt, ohne dass der Kunde Eigenschaftseinbußen hinnehmen muss.

„Unser Credo ist, dass wir unsere Kunden von der Idee bis zur Serie kompetent begleiten“, so Konnerth. „Dazu gehört übrigens auch, dass wir auf Wunsch bestehende Fertigungsprozesse analysieren und ggf. stabilisieren, um einen langfristigen, wirtschaftlichen Erfolg sicherzustellen, auch das ist Nachhaltigkeit.“

mg

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