Negri Bossi fertigt Masken zum Schutz gegen Coronavirus

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Der italienische Spritzgießmaschinenbauer Negri Bossi produziert nun Kunststoffmasken zum Schutz gegen das Coronavirus.

Das in Cologno Monzese (Mailand) ansässige Unternehmen fertigt auf zwei Spritzgießmaschinen die Coronavirus-Schutzmasken. Die Entwicklung des Projekts fand inhouse statt. Die Idee dafür hatten Ruggero Galbusera, der Leiter der Spritzgießerei, und Betriebsleiter Maurizio Seregni. Beide engagieren sich in der Sozialarbeit; Seregni arbeitete 20 Jahre lang als Freiwilliger beim Rettungsverein Weißes Kreuz.

Die Masken bestehen aus thermoplastischem Kautschuk, einem sehr flexiblen Material, und daher sind sie bequem und ergonomisch. Sie können dank der Austauschbarkeit des Filtergewebes wiederverwendet werden. Zudem lassen sie sich auf ein höheres Schutzniveau aufrüsten, indem ein Filter für das Ausatemventil eingefügt wird. Damit können die Masken auch zukünftigen Zertifizierungen gerecht werden.

Ein weiterer positiver Faktor der Masken von Negri Bossi ist, dass sie durchsichtig sind und somit das Sichtfeld nicht einschränken sowie außerdem bei Verwendung einer Brille kein Beschlagen der Gläser verursachen. Schließlich lassen sie sich leicht in kochendem Wasser und neutraler Seife desinfizieren.

Mehrere Partner für die Coronavirus-Masken

Das Werkzeug für die Herstellung wurde in Rekordzeit vom italienischen Formenbauer Esistampi gebaut. Als weitere Partner dieses Projekts engagieren sich Francesco Franceschetti Elastomeri mit der Spende des Kunststoffmaterials, und Ravizza Packaging hat eine Verpackungsmaschine gestiftet. Bei voller Auslastung erreicht die Produktionskapazität bei Negri Bossi 500 Masken pro Stunde.

sk

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