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Nachhaltigkeit: RKW-Standorte auf Ökostrom umgestellt

Die RKW-Gruppe weitet ihr Engagement für Nachhaltigkeit und Umweltschutz aus. Alle Produktionstandorte in Deutschland – im Bild das Werk in Nordhorn – sowie die Hauptverwaltung sind 2020 auf Ökostrom umgestellt worden. Foto: RKW

Die RKW-Gruppe hat ihre Produktionsstandorte in Deutschland dieses Jahr auf Ökostrom umgestellt und weitet ihr Engagement für Nachhaltigkeit weiter aus.

„Nachhaltigkeit und Umweltschonung sind fest in der RKW-Strategie verankert - der Einsatz von Ökostrom an allen Standorten ist ein weiterer Schritt auf unserem Weg, Verantwortung zu übernehmen und einen Beitrag für den Klimaschutz zu leisten“, sagt Harald Biederbick, Vorstandsvorsitzender der RKW SE.

Durch den Einsatz sauberer Energie sanken die CO2-Emissionen 2020 um rund 80.000 t bezogen auf den Stromverbrauch der deutschen Werke entspricht das einem Rückgang um etwa 80 %. Auf die gesamte Unternehmensgruppe gerechnet, ergibt sich ein um rund 40 % niedrigerer CO2-Ausstoß.

Die Herstellung von Folien ist ein energieintensiver Prozess, zumal die Werke rund um die Uhr und das ganze Jahr hindurch produzieren. Die Nutzung von Strom aus regenerativen Quellen wie Wind-, Solar- und Wasserkraft beim gleichzeitigen Verzicht auf die fossilen Energieträger Kohle, Erdöl und Erdgas ist daher eine Grundsatzentscheidung des Unternehmens.

Als Folienhersteller arbeitet die RKW-Gruppe seit Jahren an der Verbesserung ihrer Umweltleistung. Ein Beispiel ist die Außenhaut einer Windel, das sogenannte Backsheet: Durch konsequente Reduzierung der Materialstärke liegt der CO2-Fußabdruck dieser Folien heute um rund 40 % niedriger als noch vor 25 Jahren. Neben der Entwicklung von immer dünneren, immer elastischeren und damit leistungsfähigeren Folien arbeitet die RKW-Gruppe kontinuierlich daran, Kunststoff eine ökologische Perspektive zu geben und übernimmt damit Verantwortung für zukünftige Generationen.

Ökostrom - ein Bestandteil des Nachhaltigkeitsengagements

Ein wesentlicher Bestandteil des Nachhaltigkeitsengagements in diesem Jahr war – neben dem Einsatz von Ökostrom – die RKW-Sommerkampagne mit konkreten Maßnahmen und Umweltschutzprojekten an allen Standorten weltweit. Der ebenfalls neu aufgelegte Nachhaltigkeitsbericht folgt erstmals den Nachhaltigkeitszielen (Sustainable Development Goals – SDGs) der Vereinten Nationen.

„Wir haben 2020 als Unternehmen einen großen Schritt in Richtung Nachhaltigkeit getan – aber wir bleiben ganz bestimmt nicht stehen“, so Harald Biederbick weiter. Für das kommende Jahr seien neue, zusätzliche Initiativen geplant, insbesondere zum weiteren Ausbau der Kreislaufwirtschaft. „Gemeinsam mit unseren Kunden und Partnern werden wir an nachhaltigen Lösungen arbeiten, die das Leben von Verbrauchern auf der ganzen Welt leichter machen.“

3.000 Mitarbeiter an 19 Standorten

Die RKW-Gruppe ist ein unabhängiges Privatunternehmen mit Hauptsitz in Frankenthal (Deutschland) und gehört zu den weltweiten Herstellern von exzellenten Folienlösungen. RKW ist bekannt in den Bereichen Hygiene- und Agrarfolien, Folien für die Getränkeindustrie und Verpackungen für pulvrige Güter. Weiterhin liefert das Unternehmen Folien und Vliesstoffe für Medizinanwendungen, für die chemische und weiterverarbeitende Industrie sowie für den Bausektor. Die nachhaltigen Kunststofffolien der RKW-Gruppe ermöglichen es ihren Kunden, das tägliche Leben von Verbrauchern weltweit zu verbessern.

Rund 3.000 Mitarbeiter an weltweit 19 RKW-Standorten verarbeiten jährlich rund 352.000 t Kunststoffe. Gemäß dem Firmenslogan „When excellence matters“ setzt das 1957 gegründete Unternehmen dabei auf herausragende Leistungen in Qualität und Service. Respekt und Zuverlässigkeit sind die Kernwerte von RKW und bilden die Basis des Unternehmenserfolgs.

aki