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Nachhaltigkeit: Arburg legt Bericht vor

Als interaktives PDF ist der Nachhaltigkeitsbericht nur online verfügbar. Foto: Arburg

1,9 Mio. kWh Solarstrom erzeugte Arburg 2020 mit Photovoltaik für den Eigenbedarf – ein Ergebnis des aktuellen Nachhaltigkeitsberichts des Maschinenbauers.

Geht es um Umweltschutz, wird kaum ein Begriff so häufig genannt wie Nachhaltigkeit; der neue Bericht von Arburg zeigt, wie man dies in der Praxis umsetzt. Der zweite Nachhaltigkeitsbericht ist ein Baustein des Programms Arburggreenworld, mit dem das Unternehmen aus Loßburg Nachhaltigkeit durch Ressourceneffizienz und Kreislaufwirtschaft als wichtige Ziele festgeschrieben hat.

Zur Philosophie von Arburggreenworld gehört der Grundsatz: Kunststoffe sind kein Müll, sondern Wertstoffe. Ressourcen also wertvoll machen, Emissionen reduzieren, Finanzen vernünftig und sinnvoll für Arburg und Mitarbeitende einsetzen, Digitalisierung als Nachhaltigkeit begreifen – das sind einige der zentralen Stichworte, die das Unternehmen seit Jahren konsequent verfolgt.

Nachhaltigkeit: Wärmerückgewinnung für das Beheizen der Montagehallen

Einige Beispiele aus dem Nachhaltigkeitsbericht: In der neuen 28.500 m2 großen Montagehalle, mit der die Kapazitäten erweitert wurden, nutzt Arburg durch Wärmerückgewinnung die eingesetzte Energie – wie auch in den anderen, in den letzten Jahren errichteten Montagehallen. So können die Gebäude nahezu kosten- und CO2-neutral beheizt werden. Zusätzlich ermöglichen auch die Nutzung von Photovoltaik und Geothermie eine nachhaltige Energiebewirtschaftung in erheblichem Umfang.

Weitere Beispiele: 90 % des gesamten Abfalls 2020 wurden wiederverwertet. 20 % beträgt der Anteil des in mehreren Zisternen gesammelten Regenwassers am Gesamtwasserverbrauch des Unternehmens. 1,9 Mio. kWh Solarstrom erzeugte Arburg 2020 mit Photovoltaik für den Eigenbedarf. Das entspricht dem Strombedarf von über 500 Haushalten mit vier Personen. 1,3 Mio. kWh Windkraft wurden 2020 erzeugt, was einem Strombedarf von über 340 Vier-Personen-Haushalten entspricht. Über 90 Mio. kg CO2-Emissionen wurden zwischen 2010 und 2020 eingespart.

Grundlage des Berichts ist die „Win-Charta“ des Landes Baden-Württemberg

Die Grundlage zur Datensammlung im Nachhaltigkeitsbericht bildet das Nachhaltigkeitsmanagement-System „Win-Charta“ des Landes Baden-Württemberg. Diese Charta enthält insgesamt zwölf Leitsätze, die sich unter anderem mit Menschen- und Arbeitnehmerrechten, Wohlbefinden der Mitarbeitenden, Ressourcen, Energie und Emissionen, Produktverantwortung oder Anti-Korruption beschäftigen. Hinzu kommt als weiterer wichtiger Faktor der regionale Mehrwert, den ein Unternehmen wie Arburg für seine Umgebung kreieren kann.

Der Nachhaltigkeitsbericht 2021 liegt in Form eines interaktiven PDF vor.

sk