Moulding Expo: Große Akzeptanz im Markt

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In der dritten Auflage zieht die Fachmesse eine durchwegs positive Bilanz. Marktposition und Messekonzept ist in der Branche sehr gut angenommen worden.

Der Sprecher der Geschäftsführung der Messe Stuttgart Ulrich Kromer von Baerle ist vom Ergebnis der 3. Auflage überzeugt: „Die Qualität der Besucher ist weiterhin hoch und die Veranstaltung hat einen Marktplatzcharakter geschaffen.“ Foto: Messe Stuttgart

Die Moulding Expo 2019 war in ihrer dritten Auflage wieder der Mittelpunkt des deutschen und europäischen Werkzeug-, Modell- und Formenbaus. Rund die Hälfte der Aussteller stammt dabei aus den Kernbereich dieser Hightech-Branche. Die Messe bietet somit eine Plattform, auf der sich Aussteller mit Kunden und Zulieferern aber auch mit ihren Kollegen aus der Branche austauschen können. Damit verankert sich die Fachmesse auf hohem Niveau als führender Branchentreff - das zeige sich laut Ulrich Kromer von Baerle anhand von zwei Aspekten: „Die Qualität der Besucher ist überdurchschnittlich hoch, 79 % sind Einkaufs- und Entscheidungsträger“, so der Sprecher der Geschäftsführung der Messe Stuttgart. „Zudem stammen 30 % der Besucher direkt aus dem Werkzeug- und Formenbau selbst. Die Messe hat einen Marktplatzcharakter geschaffen, sie ist zweifellos angekommen.“ Für den Messe-Chef lautet die Aufgabe, Menschen zusammenzubringen und das sei bei der Moulding Expo bestens gelungen – nicht zuletzt auch durch das internationale Rahmenprogramm.

An Bedeutung gewonnen

Die Fachmesse gewinnt laut eigenen Angaben auch international immer mehr an Bedeutung. 12.943 Fachbesucher aus 59 Ländern sahen mitten in der stärksten Industrieregion Europas die Produkt- und Dienstleistungsangebote von 705 Ausstellern. 17 % der Besucher kamen aus dem Ausland, wie der Türkei, Italien und Portugal – allesamt für die Branche relevante Märkte. Ausländische Aussteller nutzen die Fachmesse unter anderem zur Anbahnung und Koordination von Kooperationsprojekten.

Unterschiedliche Akteure finden zusammen

Auch dieses Jahr setzte die Veranstaltung einen Schwerpunkt im Bereich Nachwuchsförderung und Weiterbildung. Zum zweiten Mal realisierte Steffen Ritter, Professor an Hochschule Reutlingen mit einem Studententeam das MEX-Give Away, das auf der Fachmesse live spritzgegossen wurde: „Die Brotzeitdose MEX BOX ist der Knaller. Die Leute stehen Schlange. Wir bekommen sehr gutes Feedback: Zum einen zu dem Produkt selbst, zum anderen – und das ist viel wichtiger – auf die Art, wie wir es entwickelt haben.“ Ideenfindung, Bauteilkonstruktion, Kriterienkatalog, Werkzeugkonzept und -konstruktion: Alles haben die Studenten selbst gestemmt. „Die Krönung ist, dass die Studierenden auf der Moulding Expo noch lernen, ihr Produkt zu ‚verkaufen‘“, erklärt Ritter. Für den Professor ein ideales Beispiel dafür, wie verschiedene Akteure auf der Fachmesse zusammengebracht werden.

sl

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