Anwendungen 14.09.2017 0 Bewertung(en) Rating

Mobile Buchungen sparen Zeit

Hopf Packaging fertigt mit 150 Mitarbeitern hochwertige Tiegel, Flaschen und Verschlüsse für die Pharma- und Kosmetikbranche. Im Warenein- und Ausgang hat der Spritzgießer mit Sitz in Nördlingen eine Lösung von Cimdata installiert.

 - Hopf Packaging fertigt hochwertige Tiegel, Flaschen und Verschlüsse für die Pharma- und Kosmetikbranche.
Hopf Packaging fertigt hochwertige Tiegel, Flaschen und Verschlüsse für die Pharma- und Kosmetikbranche.
Cimdata

Doch die Software auf Windows CE war mittlerweile alt. Es tauchten immer neue Probleme im Zusammenspiel mit dem ebenfalls in die Jahre gekommenen Betriebssystem auf. Die Geräte sammelten ihre Daten zwar mobil, aber offline. Eine Prüfung direkt bei Eingabe wie zum Beispiel „Existiert diese Artikelnummer im Lager?" war deshalb nicht möglich. Die Buchungen befanden sich auch erst dann im System, wenn der Mitarbeiter das Gerät an die Dockingstation ansteckte. Die Updates der Software mussten auf allen Geräten eingespielt werden, da kein zentraler Update-Server vorhanden war.

Die Lösung war die neue Software Cimweb von Cimdata. Hopf bestellte über Cimdata mobile Geräte mit Android Betriebssystem. Diese sind kostengünstig und wurden zielgerichtet für den Kunden ausgesucht. Einzig wichtig ist das Vorhandensein eines HTML5-fähigen Browsers. Die Vorteile der von Cimdata empfohlenen Mobilterminals Cipherlab RS30 sind die industrietaugliche Ausführung, der integrierte Barcodescanner und das Android Betriebssystem, das den Mitarbeitern schon privat bekannt war. Die Installation der von Cimdata entwickelten Anwendung auf dem Gerät ist einfach: Die URL wird im Browser eingegeben und als Desktopverknüpfung angelegt.

 - Die Mobilterminals Cipherlab RS30, die Hopf heute nutzt, sind industrietauglich und mit einem integrierten Barcodescanner ausgestattet.
Die Mobilterminals Cipherlab RS30, die Hopf heute nutzt, sind industrietauglich und mit einem integrierten Barcodescanner ausgestattet.
Cimdata

Der Touchmonitor der Bedienterminals ermöglicht in der Produktion eine einfache Bedienung. So wenig wie möglich soll ein Eingreifen von Anwendern nötig sein. Die Gestaltung der Benutzeroberfläche sollte wie vorher bestehen bleiben, damit die Akzeptanz der Anwender gesichert war. Die Features wurden mit den Mitarbeitern abgesprochen, da sie diejenigen sind, die mit der Bedienmaske in der Praxis arbeiten. Ein Neustart der Anwendung ist ohne großes Herumklicken einfach durchzuführen. Es sind mehrere Terminals für Rückmeldungen in den Hallen installiert, um eine gleichzeitige Bedienbarkeit und gute Erreichbarkeit zu gewährleisten.

An der Lichtschranke arbeitet nun ein kleiner Raspberry Pi Computer ohne Bildschirm, der vollautomatisch die Daten der Lichtschranke entgegennimmt und in Cim ERP verbucht. Das System scannt auf dem Laufband rund 8000 Kartons pro Monat und läuft problemlos. Die Anwendung ermöglicht einen fehlerlosen Ablauf, der vorherige Risiken durch den Einsatz von Zettel und Stift ausschließt.

Alle mobilen Geräte von Hopf haben eine stabile WLAN-Verbindung. Dadurch dass die Buchungen live an das System geschickt werden, kann der Mitarbeiter auf der Stelle eine Information bekommen, ob seine Buchung angenommen wurde. Eine Fehlerprüfung mit Abfragen wie etwa „Existiert der Artikel im System?" wird dabei durchgeführt und der Mitarbeiter sofort informiert. Bei falschen Etiketten ist die ID-Nummer nicht zuordenbar und wird als Fehler erkannt und ausgegeben. Komplexere Fehler wandern automatisch in eine Fehlerliste und werden von der entsprechenden Fachabteilung korrigiert und verbucht. Somit geht keine Buchung verloren. Der Lagerist kann sich direkt seiner Hauptaufgabe widmen und die Ware wandert weiter aus dem Transitbereich ins Hochregallager oder direkt auf den Lkw.

Der Fertigungsablauf bei Hopf ist intelligent gelöst: Von Silos auf dem Gelände wird das Granulat über Rohrsysteme an die entsprechenden Maschinen verteilt. Diese sind oft als Produktionsstraßen miteinander verbunden und leiten die gefertigten Stücke automatisch zum nächsten Bearbeitungsbereich weiter. Die fertige Ware gelangt vom Qualitätswesen in Kartons verpackt über Laufbänder zum Versandbereich, wo die etikettierten Kartons automatisch über einen Barcodescanner erfasst werden. Dann wird die Ware weltweit verschickt.
Für die Verbuchungen im Lager wie zum Beispiel Einlagern, Auslagern, Rücklagern und Inventur wurden schon seit einiger Zeit mobile Geräte verwendet – und damit Zeit gespart. Außerdem entfällt dadurch das fehlerträchtige Aufschreiben auf Papier.

Die Lösung läuft nun seit April 2017 im Echtbetrieb und es sind keine Probleme bekannt. Hopf ist sehr zufrieden mit dem neuen System und kann wesentlich produktiver arbeiten als vorher. Das automatische Erfassen der Barcodes schließt Fehlbuchungen aus, die kompliziert nachvollzogen werden müssten.

sk

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