Mit Strahlenvernetzung zur Alternative für Metall

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Durch Strahlenvernetzung erreichen technische Kunststoffe die Eigenschaften von Hochleistungskunststoffen. BGS zeigt auf der K 2019 neue Anwendungen.

Die aktuellen Entwicklungen im Bereich der Mobilität stellen immer komplexere Anforderungen an die Kunststoffe, die sich aber mit Strahlenvernetzung technischer Kunststoffe lösen lassen.

So führt der Wechsel zu elektrischen Antriebstechnologien dazu, dass Kunststoffe neben guten elektrischen Eigenschaften, einer hohen Flammwidrigkeit und höheren Dauergebrauchstemperaturen auch eine hohe chemische Beständigkeit gegen Elektrolyte und Kühlmedien aufweisen müssen.

Durch den Zwang zur Gewichtsreduzierung kommen noch hohe mechanische Anforderungen an Festigkeiten, Steifigkeit und Abrieb hinzu. Eine Alternative zum Einsatz von metallischen Werkstoffen und teuren Hochleistungskunststoffen bietet dabei die Strahlenvernetzung technischer Thermoplaste durch Elektronenstrahlen. Welche Rolle strahlenvernetzte Kunststoffe in Mobilitätskonzepten der Zukunft spielen können, werden die Experten von BGS auf der K 2019 demonstrieren.

Strahlenvernetzung bietet großes Potenzial für Elektromobilität und Leichtbau

Mehr noch: „In diesem Jahr informieren wir auf der K-Messe nicht nur allgemein über die Strahlenvernetzung und somit die Materialveredelung verschiedener Kunststoffe mit Beta- und Gammastrahlen“, erklärt Dr. Andreas Ostrowicki, Geschäftsführer von BGS. „Im Fokus steht vor allem das Potenzial, das unsere Technologie für die Elektromobilität und den Leichtbau mit sich bringt. Wir sehen hier unter anderem Potenzial im Bereich der Energieverteilung, der Speicherung oder Erzeugung von Energie in Batterien oder der Brennstoffzelle, aber auch dem Einsatz von thermoplastischen Verbundwerkstoffen oder Organoblechen im Leichtbau.“

Mechanisch, thermisch und chemisch wie Hochleistungskunststoffen

Durch die Strahlenvernetzung erhalten technische Kunststoffe die mechanischen, thermischen und chemischen Eigenschaften von Hochleistungskunststoffen. Anschließend bewähren sich die Produkte im Einsatz unter Bedingungen, denen diese Kunststoffe üblicherweise nicht standhalten würden. Zu den Kunden des seit 1981 tätigen Bestrahlungsexperten zählen namhafte Hersteller aus den Bereichen der Elektrotechnik, Automobilindustrie sowie der Gebäudetechnik und dem Maschinenbau.

gk

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