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Mit Polypropylen-Granulat drucken

DSM führt ein glasgefülltes Polypropylen-Granulat ein, das für den 3D-Druck von leichten Strukturbauteilen optimiert ist.

Abwasserschächte sind eine mögliche Anwendung für den 3D-Druck mit Polypropylen-Granulat. Foto: DSM

Royal DSM hat seinem Portfolio an Materialien für den 3D-Druck um ein neues Polypropylen-Granulat erweitert.  Arnilene AM6001 GF (G) ist ein glasgefülltes Polypropylen, das für den 3D-Druck mit Granulat (FGF, Fused Granular Fabrication) entwickelt wurde. Das neue Material eignet sich für den direkten 3D-Druck struktureller, leichter Komponenten.

Das neue Material richtet sich an Teile- oder Werkzeughersteller in Automobil-, Industrie- oder Infrastrukturbereich, die für Kleinserien- oder eine dezentralisierte Produktion die Vorteile der additive Fertigung nutzen wollen und dabei das gleiche Material verwenden möchten, das sie aus der traditionellen Spritzgießfertigung kennen.

„Die Möglichkeit für diese Industriezweige, weiterhin mit dem gleichen Material unter Verwendung von Additive Manufacturing zu arbeiten, ist von großem Vorteil, da sie mit seinen Eigenschaften und seiner Leistung vertraut sind“, heiße es bei DSM.

Polypropylen-Granulat im 3D-Druck gefragt

Arnilene AM6001 GF (G) wurde entwickelt, um die wachsende Nachfrage nach PP-basierten Materialien für den 3D-Druck zu befriedigen. DSM erklärt, dass das neue Granulat die mechanischen, thermischen und chemischen Eigenschaften von herkömmlichem glasgefülltem PP mit dem zusätzlichen Vorteil der Flexibilität des 3D-Drucks bietet.

Geoff Gardner, Innovationsdirektor Additive Manufacturing bei DSM, kommentiert: "Das neue PP-Granulat bietet Industriekunden einen Standardwerkstoff in einem Additive Manufacturing-Format. Durch die Verwendung eines Materials, mit dem sie bereits Erfahrung haben, können sie sich voll und ganz auf den 3D-Druck und seine Vorteile für ihr Geschäft konzentrieren.“

mg