Mit Know-how zum Erfolg in Fernost

Simon Zügel, Geschäftsführer von Asmoplast Engineering Foto: Asmoplast

Simon Zügel, Geschäftsführer von Asmoplast Engineering, nimmt zum Thema Chancen und Risiken der Produktion im Reich der Mitte Stellung. Dabei spielen die rechtliche Situation sowie verschiedene Faktoren bei Herstellung und Vertrieb eine entscheidende Rolle, die über Erfolg und Misserfolg entscheiden können.

Für Unternehmen, die in den chinesischen Markt drängen, stellt vielfach bereits die rechtliche Situation eine meist unüberwindliche Hürde dar. "Absolut nachvollziehbar" findet Zügel, der in seiner über 15-jährigen Unternehmertätigkeit im chinesischen Wirtschaftsraum schon so einiges erlebt hat. "Insbesondere bei einem Direkteinkauf in China können Unternehmen Schiffbruch erleiden. Fehlende Transparenz und Vertragssicherheit sorgen für manch Albtraum behaftete Nächte. Unsere Kunden schlafen dagegen bestens. Vertragspartner ist mit Asmoplast ein deutsches Unternehmen. Dank der damit verbundenen Seriosität wird absolute Sicherheit in allen rechtlichen Fragen garantiert. Wir empfehlen ausdrücklich, bei Produktionen in China auf einen erfahren Partner zurückzugreifen, der in beiden Märkten zuhause ist", so Zügel weiter.

Erfolgsfaktor Know-how

Große Skepsis überwiegt nach wie vor bei Fertigungen in China. Für Unternehmen kann die vermeintlich günstige Herstellung in einer immensen Kostenfalle enden. "Nicht eingehaltene Versprechen, Mängel in der Produktion oder fehlende Liefertreue – alles ist möglich" betont Zügel. "Dies kann, muss aber nicht sein. Unser Know-how Made in Germany nutzen wir für einen perfekten Ablauf der Projekte. Der gesamte Prozess von der Projektierung über die Herstellung bis hin zur Lieferung wird von uns gesteuert und überwacht. Damit wird Qualitätssicherheit in allen Phasen gewährleistet."

Ein gekonntes Projektmanagement, langjährige und gewachsene Partnerschaften in China sowie die unersetzliche Präsenz vor Ort sind entscheidende Komponenten für das Gelingen. Finden diese Bausteine Berücksichtigung, können die Erwartungen deutscher Unternehmen erfüllt werden. Ob es sich nun um technisch schwierigere Spritzgießwerkzeuge, Mehrkomponenten oder um Prototypenwerkzeuge mit schneller Realisierungsdauer handelt", führt Zügel fort.

Sicherheit durch Nachhaltigkeit

Für Unternehmen bzw. Kunden die Produkte wie etwa Werkzeuge in China geordert haben, gestalten sich Wartungen oder Rücksendungen, bei denen der Faktor Zeit eine Rolle spielt, als schwierig oder nicht machbar. Auch kleinere Anpassungen oder Korrekturen fallen in diesen Bereich.

"Ein nicht zu unterschätzendes Problem". Auch für Asmoplast war dies laut Zügel ein schwieriges Thema. "Und das sind wir angegangen. Mit dem eigenen Formenbau sowie dem angegliederten Spritzgießtechnikum bieten wir unseren Kunden im After-Sales-Service ein umfassendes All-inclusive-Angebot. Auf diese Nachhaltigkeit sollte meines Erachtens jedes Unternehmen beim Einkauf China achten."

db