3D-Druck 13.02.2018 0 Bewertung(en) Rating

Mit HP Jet Fusion druckt NMB jetzt schneller und günstiger

Neue Materialien Bayreuth kann jetzt dank HP Jet Fusion 3D-Drucker signifikant günstiger und schneller als mit etablierten pulverbasierten Verfahren drucken.

Die Neue Materialien Bayreuth GmbH (NMB) verfügt zur additiven Fertigung mit Kunststoffen seit diesem Jahr über eine neuartige Technologie − das HP Jet Fusion Drucksystem. Wie NMB betont, ermöglicht das pulverbasierte Verfahren eine deutliche Kostenersparnis bei signifikant schnelleren Fertigungszeiten im Vergleich zu bisher etablierten pulverbasierten Verfahren. Zudem weisen die Formteile eine hohe mechanische Belastbarkeit auf.

Derzeit kann der HP Jet Fusion 4200 3D-Drucker PA 11 und PA 12 verarbeiten. Weitere Materialien sind aber bereits in der Erprobung.

 - Der HP Jet Fusion 4200 Drucker von NMB kann mit bis zu 85 % Recyclingpulver betrieben werden.
Der HP Jet Fusion 4200 Drucker von NMB kann mit bis zu 85 % Recyclingpulver betrieben werden.
NMB

Im Gegensatz zu bestehenden Pulverdruckverfahren wird der Wärmeeintrag für das Verschweißen der Einzelschichten flächig über Infrarot-Strahlung und nicht punktweise durch einen Laser eingebracht. Das selektive Verschmelzen des Baumaterials wird durch lokales Aufbringen einer im Infrarot-Bereich absorbierenden Tinte realisiert. Die Bauzeit ist damit nicht mehr von der Anzahl an Bauteilen pro Druckjob abhängig, sondern lediglich von der Gesamthöhe des Druckjobs.

Verbunden mit dem Drucksystem ist eine Processing Station, in der das gesamte Pulvermanagement vom Auspacken des Druckjobs bis zur Neubefüllung der Baueinheit mit Kunststoffpulver erfolgt. Der Anteil an Recyclingpulver (also von Pulver, das bereits einmal im Druckbett genutzt wurde) kann dabei auf bis zu 85 % gesteigert werden. Die Aufbereitung des Pulvers erfolgt automatisch mittels integrierter Filtersysteme. Damit ist eine fast vollständige Umsetzung von Pulver in Bauteile möglich.

gk

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