Mit Energiespeichern Kosten und Emissionen senken

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Messe Düsseldorf, Fachmesse K und ENERGY STORAGE EUROPE starten ein neues  Informationsangebot für kunststoffverarbeitende Betriebe. Die K-Zeitung ist Medienpartner.

Kunststoffverarbeitende Betriebe sind mit immer höheren Anforderungen an die Energieeffizienz und steigenden Energiepreisen konfrontiert. Für Entscheider in Unternehmen bedeutet dieser Wandel eine enorme Herausforderung. Denn wirtschaftliche Lösungen zur Senkung des Energiebedarfs können komplex sein und verschiedene Unternehmensbereiche betreffen. Und obwohl nach einer Umfrage des GKV bereits 88% der Unternehmen Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz umgesetzt haben, gibt es noch viele Potenziale, die wirtschaftlich gehoben werden können.

Gerade für Industriesegmente wie die Kunststoffverarbeitung, die energieaufwändige Prozesse wie Spritzgießen und Extrudieren nutzen und dafür hauptsächlich elektrischen Strom einsetzen, gibt es seit wenigen Jahren eine neue Möglichkeit, ihre Energiekosten und Emissionen zu senken: Energiespeicher. Gekoppelt mit Solarstromanlagen bieten sie einerseits die Möglichkeit, günstigen erneuerbaren Strom einzusetzen. Noch wichtiger ist aber in vielen Fällen die Option zur Kappung von Lastspitzen, das sogenannte „Peak Shaving“.

Vor diesem Hintergrund haben die Messe Düsseldorf und die Energie-Fachmesse ENERGY STORAGE EUROPE in Kooperation mit der Fachmesse K ein neues Informationsangebot für kunststoffverarbeitende Betriebe ins Leben für gerufen. Mehr Informationen und die Möglichkeit, ein kostenfreies Ticket zu erhalten, gibt es unter https://www.eseexpo.de/de/Kunststoffbranche.

Netznutzungsentgelte senken

Verbraucht ein Betrieb zu bestimmten Zeiten deutlich mehr Energie als im Durchschnitt – etwa, wenn bestimmte Prozesse oder Maschinen anlaufen – hat das Auswirkungen auf das Netznutzungsentgelt. Bereits eine einzelne Lastspitze kann dazu beitragen, dass sich der Stromtarif dauerhaft erhöht. Ein passend dimensionierter Stromspeicher trägt dazu bei, die Lastspitze zu verkleinern, indem er sie mit seiner Leistung ab puffert. So macht sich die Investition schnell bezahlt: Generell können sind mit Hilfe des Peak Shavings Amortisationszeiten von weniger als 5 Jahren möglich. Ein Potenzial, dass sich auch in der Kunststoffindustrie heben lässt.

Zusatznutzen erschließen

Ein großer Vorteil von Energiespeichern sind ihre breiten Einsatzmöglichkeiten, die sich gegenseitig ergänzen – Energieexperten sprechen daher auch oft von „Multi-Use-Anwendungen“. Dabei sind drei und mehr gleichzeitige Funktionen des Energiespeichers denkbar, die alle zur Refinanzierung der Investition beitragen und die Rendite erhöhen.

So können Energiespeicher zusätzlich zur Lastspitzenkappung und zur optimierten Nutzung von Solarstrom gleichzeitig für die Notstromversorgung eingesetzt werden. Je nach Anbieter und Technologie ist dabei auch eine echte Unterbrechungsfreiheit realisierbar. Auf der ENERGY STORAGE EUROPE wird beispielsweise das Unternehmen AEG Power Solutions ein Projekt vorstellen, in dem ein Speicher die Belüftung eines Galvanik-Prozesses sichert und einen Dieselgenerator ersetzt. Nicht zuletzt können Energiespeicher in Zusammenarbeit mit dem Betreiber eines virtuellen Kraftwerks auch netzdienliche Funktionen wie etwa Regelenergie anbieten und so zusätzliche Erlöse generieren.

Informieren Sie sich jetzt unter https://www.eseexpo.de/de/Kunststoffbranche und sichern Sie sich ihr kostenfreies Ticket für die ENERGY STORAGE EUROPE!

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