Misst Temperatur und Dehnung faseroptisch

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Ein Einsteiger-System für die hochauflösende glasfaserbasierte Messung von Temperatur- und Dehnungsprofilen ist das Odisi 6001 von Polytec.

Einsatz findet es zum Beispiel bei der Temperatur- und Dehnungsmessung von Verbundwerkstoffen. Das einkanalige Auslesesystem, der sogenannte Interrogator, bietet die gleichen Funktionen und Performance der mehrkanaligen Highend-Systeme der Odisi 6000er Serie – bei deutlich reduziertem Einstiegspreis. Neben dem einkanaligen ist auch ein Zweikanal-System erhältlich, das die Lücke zu den bestehenden Vier- und Achtkanal-Geräten schließt.

Der wesentliche Unterschied zu Faser-Bragg-basierten Interrogatoren liegt in der extrem hohen räumlichen Auflösung von 1 mm – bei bis zu 50 m langen Messstrecken. Damit stehen bis zu 76.000 Messpunkte in einer preiswerten Standard-Glasfaser zur Verfügung.

Echtzeit-Übertragung, hohe Verlässlichkeit und Rückverfolgbarkeit der Messungen sind selbstverständlich. Der modulare Aufbau ermöglicht eine High-Speed-Option für Ausleseraten bis 250 Hertz. Polytec bietet Machbarkeitsstudien, Anwendungsberatung, Vertrieb und umfassenden Service für alle Systeme des Partnerunternehmens Luna, von dem die Odisi-Systeme kommen.

Ausbau der faseroptischen Messkompetenz

Um seine Kompetenz in faseroptischer Sensorik auszubauen, hat Polytec auch die Distribution des US-Unternehmens Micron Optics für Deutschland übernommen. Micron Optics stellt optische Sensorik auf Basis der Faser-Bragg-Technologie her. Die Firma wurde kürzlich von Luna übernommen. Da Polytec Luna bereits seit 2006 in Deutschland vertritt, war dies ein naheliegender Schritt in der Zusammenarbeit beider Unternehmen.

Dr. Dirk Samiec, Geschäftsfeldleiter Photonik bei Polytec, erklärt: „Unsere Kunden profitieren von diesem kombinierten Portfolio, da es die Anwendungsmöglichkeiten erweitert. Produkte von Micron Optics zeichnen sich durch höhere Messgeschwindigkeiten und schlüsselfertige Lösungen für Infrastruktur, Energie, Transport, Medizin und Industrie aus. Mehr noch als früher sind wir damit in der Lage, das Potenzial der faseroptischen Sensorik mit allen zur Verfügung stehenden Technologien auszunutzen.“

sk

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