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Misst Rohrdaten gleich beim Anfahren der Produktionslinie

Das Centerwave 6000 Next „to the pipe head“ von Sikora misst gleich beim Anfahren der Produktionslinie die Rohre aus dem Inneren des Rohrkopfs.

Für die Messung von Rohrdaten: Cristian Schalich, Vertriebsleiter Schlauch und Rohr bei Sikora, präsentiert das Centerwave 6000 Next. Foto: K-ZEITUNG/Krumbholz

Schon vor dem ersten Vakuumtank und damit unmittelbar nach dem Rohrkopf misst das neue Centerwave 6000 Next „to the pipe head“ von Sikora beim Anfahren der Produktionslinie von Innen die maßgeblichen Dimensionen eines Rohrs. Messwerte zur Wanddicke, Konzentrizität, dem Innen- und Außendurchmesser sowie Informationen über das Metergewicht sind damit erstmalig zu einem so frühen Zeitpunkt im Prozess verfügbar. Rohrhersteller erhalten somit die Basis für eine verzugsfreie Regelung und Zentrierung zu Beginn des Extrusionsprozesses.

Messung direkt nach dem Anfahren der Produktionslinie

Das Centerwave 6000 Next „to the pipe head“ basiert auf Millimeterwellen-Technologie und misst die Wanddickenverteilung direkt nach dem Rohrkopf lückenlos über 360° des Umfangs schon beim Anfahren der Produktionslinie. Ein rotierender Radarsensor ist mit dem Rohrkopf verbunden und direkt in der Mitte des Rohrs positioniert.

Mittels Millimeterwellen-Technologie werden die Wanddicke, der Durchmesser und die Konzentrizität über den Umfang von der Innenseite des Rohrs gemessen. Die Messwerte werden grafisch visualisiert.

Rohrdaten zu Warm- und Kaltwerten

In Kombination mit dem bewährten Centerwave 6000 nach dem ersten Vakuumtank werden mithilfe des neuen Systems sowohl die Warmwerte als auch die bereits gefestigten finalen Kaltwerte der Wanddicke des Rohrs gemessen und verzugsfrei auf den kleinsten zulässigen Sollwert bei optimaler Konzentrizität geregelt.

Durch die Interaktion beider Systeme können bei Kunststoffrohren typische Abtropfeffekte (Sagging) kompensiert werden.

sk

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