Ministerpräsident zu Gast bei Pöppelmann

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Die Zukunft der Kunststoffindustrie liegt in der Kreislaufwirtschaft.

Der niedersächsische Ministerpräsident Stephan Weil zeigte sich bei einem Besuch am 14. Januar 2019 im Lohner Unternehmen Pöppelmann beeindruckt von den Erfolgen des Kunststoffverarbeiters in der Verwendung von Rezyklaten aus dem gelben Sack.

Ministerpräsident informiert sich über ressourcenschonende Kunststoffverarbeitung: (v. l.) Norbert Nobbe (Geschäftsführer), Catherin Vitale (Gesellschafterin), Ministerpräsident Stephan Weil mit einem zu 100 % recyclingfähigen Pflanztopf und Torsten Ratzmann (Vorsitzender der Geschäftsführung). Foto: Pöppelmann

Vor Ort nahm er die Produktion des blauen Recyclingpflanztopfs in Augenschein. Hier erläuterte Sven Hoping, globaler Vertriebsleiter der Pöppelmann-Division Teku: „Wir sind fest davon überzeugt, dass die Zukunft für die Kunststoffindustrie in der Kreislaufwirtschaft liegt.“

Bei der Begrüßung des Ministerpräsidenten bekräftigte Torsten Ratzmann, Vorsitzender der Geschäftsführung: „Pöppelmann ist international aufgestellt. Aber unser mit Abstand größter und wichtigster Standort bleibt Lohne – und damit Niedersachsen.“

100 Prozent Recyclingmaterial und zu 100 Prozent recyclingfähig

Benjamin Kampmann vom Pöppelmann-Innovationsmanagement informierte den Gast über die unternehmensweite Initiative Pöppelmann blue: Es sei das Ziel, die Pflanztopfproduktion in der Pöppelmann-Division TEKU® bis zum Jahr 2025 zu 100 % aus Recyclingmaterial zu leisten. Der Leiter des Teku-Produktmanagements Günther Orschulik ergänzte: „Um den Kreislaufgedanken ernsthaft und vollständig in die Tat umzusetzen, sind zwei Aspekte entscheidend: Der Einsatz von 100 Prozent Recyclingmaterial und die Garantie, dass die Produkte zu 100 Prozent recyclingfähig sind.“

Weiteres Diskussionsthema beim Besuch des Ministerpräsidenten war die Ausbildung und der Bedarf des Unternehmens an Fachkräften. Dazu erklärte Personalleiterin Alexandra Dantmann: „In Zeiten der Vollbeschäftigung wird die Rekrutierung immer schwieriger. Wir punkten mit einem nachhaltigen und über alle vier Divisionen weit gespannten Ausbildungskonzept, das unsere Auszubildenden und Studierenden fit macht für eine chancenreiche berufliche Karriere.“
jl

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