Messe Formnext setzt beeindruckende Bestmarken

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Bei der Formnext 2018 werden mehr als 550 Aussteller zahlreiche Innovationen, Weltpremieren und zukunftsweisende industriellen Anwendungen zeigen.

Im Rahmen der Vorpressekonferenz zur Formnext 2018 präsentierte der Veranstalter Mesago beeindruckende Zahlen: So kann sich die Messe, die inzwischen als Leitmesse der Additiven Fertigung gilt, auch im vierten Jahr ihres Bestehens über neue, beeindruckende Bestmarken freuen. Mehr als 550 Aussteller und eine Ausstellungsfläche von 36.000 m² machen die Formnext für Mesago vom 13. bis 16. November 2018 "zum internationalen Leitstern der Additiven Fertigung und moderner industrieller Fertigungsverfahren".

Sascha F. Wenzler,
Bereichsleiter der Messe Formnext Foto: Mesago

Die beiden Hallenebenen der Messehalle 3 waren bereits zehn Wochen vor Messestart vollständig belegt. „Das zeigt, wie stark die Wachstumsdynamik der Formnext ist“, so Sascha F. Wenzler, Bereichsleiter Formnext, Mesago Messe Frankfurt GmbH. Zusätzlich nutzt die Leitmesse für Additive Manufacturing und modernste Fertigungsverfahren an die Halle 3 angrenzende Flächen für
Veranstaltungen des Rahmenprogramms. So wird im Saal Europa der Halle 4 die TCT Conference @ Formnext veranstaltet.

Auf der Formnext 2018 werden sich Aussteller aus 33 Nationen und die Weltelite des Additive Manufacturing präsentieren. Der internationale Ausstelleranteil von rund 55 % unterstreicht die Bedeutung der Veranstaltung. Neben Deutschland sind die wichtigsten Ausstellerländer China (13,4 %), USA (10,8 %), Italien (8,2 %), Großbritannien (7,5 %) sowie Frankreich, Spanien und die Niederlande (jeweils 6,6 %). 165 Neuaussteller aus 26 Nationen werden erstmals ausstellen.

Neben Marktführern wie 3D Systems, Additive Industries, Addup, Adira, Alphacam, Arburg, Arcam, BeAM, BigRep, Concept Laser, Carbon, Dassault, Desktop Metal, DMG Mori, Envisiontec, EOS, ExOne, Farsoon, Formlabs, FIT, GE Additive, HP, Keyence, Markforged, Materialise, Matsuura, O.R. Laser, Prodways, Renishaw, Ricoh, Siemens, Sisma, SLM Solutions, Stratasys, Trumpf, Voxeljet, XJet werden weitere zahlreiche Unternehmen aus aller Welt erwartet.

Weiter ausgebaut wird das Messespektrum entlang der relevanten Prozessketten und wichtige Bereiche wie Software, Material, Pre- und Postprocessing (zum Beispiel für Pulverentfernung, Oberflächenbearbeitung oder Wärmebehandlung) noch weiter verstärkt. Hier zeigen Traditions-Konzerne wie BASF, Böhler Edelstahl, HC Starck, Höganäs oder Linde ihre neuesten Entwicklungen und ihr industrielles Anwendungs-Know-how.

Auch zahlreiche Start-ups und junge Unternehmen bieten den Besuchern wegweisende Innovationen, die von KI- Software bis zu spezialisierten, additiven Produktionstechnologien reichen. Damit bietet die Formnext 2018 eine riesige Palette an Innovationen, die es Besuchern aus zahlreichen Anwenderindustrien ermöglicht, die Potentiale der Additiven Fertigung im eigenen Produktionsprozess unmittelbar zu nutzen.

Auf der Formnext 2017 präsentierte Arburg unter anderem diese additiv gefertigten Flaschenverschlüsse aus teilkristalinem Material. Foto: K-ZEITUNG/Kögel

Welche konkreten Vorteile sich durch Additive Fertigung in der Industrie und im Maschinenbau erzielen lassen, zeigt die User-Case-Area Ready4industry. Diese wird erneut durch die Arbeitsgemeinschaft AM im VDMA e.V., dem ideellen Träger der Formnext, ausgerichtet.

Die im Vorjahr erfolgreich gestartete Plattform AM4U wird fortgeführt und bietet Karrieremöglichkeiten, Weiterbildung und persönliche Kontakte rund um die Additive Fertigung. Das vielfältige Programm umfasst unter anderem eine Internationale Kooperationsbörse, einen Karrieretag sowie die Seminarreihe Discover3Dprinting. Diese richtet sich an mittelständige Unternehmen, die in die Additive Fertigung einsteigen möchten und wird in Kooperation mit ACAM Aachen Center for Additive Manufacturing veranstaltet.

Von der großen Nachfrage der Aussteller zeigte sich auch Sascha F. Wenzler, Bereichsleiter Formnext beim Messeveranstalter Mesago Messe Frankfurt GmbH, beeindruckt: „Dass wir trotz der erneuten Erweiterung der Fläche so ausgezeichnet belegt sind, unterstreicht das höchst dynamische und nachhaltige Wachstum der Formnext, das unser gemeinsam mit der Industrie entwickeltes Messekonzept sehr eindrucksvoll bestätigt.“ Um der steigenden Nachfrage auch in Zukunft gerecht zu werden, zieht die Formnext im nächsten Jahr in die neu gebaute Messehalle 12 des Frankfurter Messegeländes um, die dann in Kombination mit Halle 11 eine Ausstellungsfläche von rund 58.000 m² zur Verfügung stellt.

gk

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