Meilenstein bei Remote-Modernisierung

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Coperion hat die komplexe Modernisierung eines Großextruders mit Hilfe von Remote-Prozessen und Remote-Unterstützung erfolgreich durchgeführt.

Wie das jüngste Beispiel der Modernisierung eines Großextruders vom Typ ZSK 250 zeigt, hat Coperion seine Modernisierungsaktivitäten mit Remote-Prozessen erfolgreich weiterentwickelt. Dabei setzte Coperion die Service Box, ein integriertes System zur Online-Überwachung und Störungserfassung in Extrudern und Compoundern, sowie Videokonferenz- und Telekommunikationstechnologie ein, um die Kundenanforderungen erfüllen zu können.

Mechanische Modernisierung mit Remote-Unterstützung durchgeführt

Das Modernisierungspaket für den ZSK 250 Extruder umfasste sowohl die Aktualisierung der Steuerungssoftware als auch mechanische Arbeiten an der Großanlage. Im vorliegenden Fall wurde durch den Umbau eines Getriebes, den Einbau einer neuen Kupplung, die Installation einer ZS-EG Seitenentgasung sowie das Update der EpcNT-Steuerung einschließlich Umbau von Schaltschrank und Bildschirm eine deutliche Durchsatzerhöhung des Extruders erzielt.

Für die Modernisierung arbeitete ein dreiköpfiges Coperion-Team von Stuttgart aus direkt mit dem Kunden zusammen, um die ordnungsgemäße Aktualisierung von Software und Mechanik sicherzustellen. In Zeiten, in denen aufgrund der Pandemie die weltweiten Reisetätigkeiten weitestgehend eingeschränkt sind, ist dieses Vorgehen nach Überzeugung von Coperion die optimale Lösung, um Kundenprojekte weiterhin zuverlässig abzuwickeln.

Blaupause für weitere Projekte

Obwohl Coperion bereits seit vielen Jahren die Coperion Service Box zur Durchführung von Software-Fernupdates auf seinen Extrusions- und Compoundiersystemen einsetzt, waren komplexere mechanische Arbeiten bisher nur begrenzt über Fernwartung möglich. Mit den erfolgreichen Modernisierungsarbeiten an diesem ZSK 250 Großextruder wurde nun der Machbarkeitsnachweis erbracht und ein Meilenstein für komplexe Wartungs- und Modernisierungsprojekte mittels Remote-Service gesetzt.

Flexible Lösung für Inbetriebnahmen und Modernisierungen

Ob unter den aktuellen Pandemie-bedingungen oder bei grundlegend veränderten Kundenanforderungen an den Service bietet Coperion damit eine schlanke, flexible Lösung für Inbetriebnahmen und Modernisierungen seiner Extruder.

Stefan Lachenmayer, Segmentleiter Modernisierung bei Coperion, steht zukünftig anstehende Arbeiten zuversichtlich gegenüber: „Durch intensive Zusammenarbeit und Planung gemeinsam mit unseren Kunden können wir komplexe Remote-Projekte erfolgreich durchführen. Dieser jüngste Erfolg von Coperion erweist sich als ein weiterer Meilenstein, sich den aktuellen Marktanforderungen anzupassen und sowohl mechanische als auch Software-Modernisierungsaufgaben unter Einsatz modernster Kommunikationstechnologie erfolgreich zu koordinieren. Wir als Coperion sind bestrebt, unsere Kunden durch Remote-Inbetriebnahmen und -Modernisierungen sowohl bei Großextrudern als auch bei Modernisierungsprojekten jeder Größenordnung zu unterstützen.“

gk

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