Mehr als Simulation: Prototypen aus dem 3D-Drucker

Back to Beiträge

Mit dem Modul Unwarp der Simulationssoftware Cadmould 3D Version 11 von Simcon können Anwender jetzt Bauteile während der Entwicklung am 3D-Drucker drucken.

Die Spritzgießsimulation bietet bei der Entwicklung von Bauteilen und Werkzeugen den handfesten Vorteil; zusätzlich einen „echten“ Prototypen in den Händen zu halten. Mit dem Modul Unwarp erzeugt Cadmould aus den Simulationsergebnissen nun auch eine VRML-Datei (Virtual Reality Modeling Language) für 3D-Drucker.

So kann der Anwender das Endprodukt schon in der Entwicklungsphase ausdrucken und haptisch bewerten: Neben der vollständigen virtuellen Ansicht bietet das eine zusätzliche Möglichkeit, frühzeitig Fehler bei der Werkzeug- und Bauteilgestaltung zu erkennen und kostengünstig zu vermeiden.

Unwarp macht Einfallstellen erfühlbar

Dadurch kann der Anwender am Produkt selbst die Schwachstellen sehen und fühlen. „Zusätzlich zum Verzug und zur globalen Schwindung kann man auch erkennen, wo an Oberflächen Einfallstellen entstehen“, erklärt Angela Kriescher, Cadmould Produktmanagerin bei Simcon, das neue Feature.

Der Prototyp kann dann in der Produkt-Demonstration eingesetzt werden, um schneller eine Entscheidung für oder gegen eine bestimmte Gestaltung fällen zu können. Ein weiterer Vorteil: Die Passgenauigkeit an andere Bauteile einer Baugruppe lässt sich ebenfalls testen und bewerten.

Es muss kein Industriedrucker sein

Mit welchem 3D-Drucker die Dateien verwendet werden, entscheidet der Anwender selbst. Für eine erste Einschätzung der Bauteile reicht meist eine Produktausgabe am günstigen Filament-Drucker aus dem Homeoffice-Bereich. Sollen jedoch Dickenschwindungen auf glatten Oberflächen bewertet oder die Passgenauigkeit zu anderen Bauteilen getestet werden, empfiehlt sich der Einsatz eines hochauflösenden industriellen 3D-Druckers.

Cadmould 11 liefert mit dem Unwarp-Modul die universellen Daten für alle Anwendungen aus der Simulation heraus.

kus

Share this post

Back to Beiträge