Unternehmen 06.12.2017 0 Bewertung(en) Rating

Meding weiht neues Logistikzentrum ein

Der Kunststoffverarbeiter Meding trägt dem hohen Auftragsvolumen Rechnung und tätigt die größte Einzelinvestition in der 70- jährigen Firmengeschichte. Auf rund 5.500 m² hat das Unternehmen ein neues Logistikzentrum auf der grünen Wiese gebaut.

 - Mit 5.500 m² bietet die Halle genug Platz für weiteres Wachstum
Mit 5.500 m² bietet die Halle genug Platz für weiteres Wachstum
Meding

Mit der deutlich gestiegenen Anzahl kundenspezifisch gefertigter Kunststoffprodukte, insbesondere in der Medizintechnik, musste Meding aufgrund der notwendigen Kapazitätsanforderungen seinen Maschinenpark deutlich aufrüsten. Gleichzeitig stiegen damit beim Kunststoffspezialisten Meding GmbH auch die enormen Herausforderungen an die Logistik. "Aber die Anschaffung der neuen Maschinen ging zu Lasten der zur Verfügung stehenden Lagerflächen", erklärt Meding-Geschäftsführer Stefan Pietzner.

So musste die vorhandene ursprünglich als Lagerfläche vorgesehene Halle am Stammsitz in Halver für Großmaschinen umfunktioniert werden. Das war nur möglich, weil das Unternehmen vorausblickend vor Jahren schon in unmittelbarer Nachbarschaft eine Gewerbefläche von 5.500 m² Fläche erworben hatte. Auf der Fläche wurde nun das neue Logistikzentrum eingeweiht.

Platz für 2.500 Paletten

Entstanden ist auf der grünen Wiese ein modernes Industriegebäude auf einer Grundfläche von 1.170 m². Das Herzstück der neuen Immobilie ist ein Hochregallager, das sich über fünf Ebenen erstreckt. "Hier können wir rund 2.500 Euro-Paletten lagern", erläutert Stefan Pietzner. Um das Gebäude und Grundstück für die Zukunft zu rüsten, wurde eine ressourcenschonende Fußbodenheizung mit an die Spritzgießmaschinen gekoppelter Wärmerückgewinnung installiert und weitere Vorbereitungen für Erweiterungen vorgenommen. Das mittelständische Familienunternehmen setzt somit weiter auf Expansion.

1,5 Mio. EUR Investition

Investiert hat die Meding GmbH rund 1,5 Mio. EUR - nicht nur in das Logistikzentrum, sondern auch für den Ausbau der Maschinenhalle. Hier mussten eigens neue Stromtrassen sowie Leitungen für Material- und Kühlwasserversorgung verlegt werden. Zudem mussten zusätzliche Fundamente eingebracht werden, damit die statischen Anforderungen für die notwendige Kranbahn im Gebäudeinneren erfüllt werden konnten. Stefan Pietzner weiter: "Mit dem neuen Gebäude, haben wir nun eine konsequente Bereichstrennung vorgenommen. Der Hauptsitz beherbergt jetzt die Produktion, die Entwicklungsabteilung, den Werkzeugbau sowie den Verwaltungsbereich. Lagerung und Logistik werden von dem neuen Gebäudekomplex aus abgewickelt."

pl

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