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Materialica-Award für Leichtbau-Forscher

Leichtbau-Forscher kombinieren Organobleche und Faserverbund-Hohlprofile im Spritzgießprozess und gewinnen hierfür den Materialica-Award.

Im Rahmen der diesjährigen Fachmesse „eMove-360° Europe 2019“ wurde das BMBF-Projekt Fupro mit dem Materialica-Award in Gold in der Kategorie „Surface & Technology“ prämiert.

Leichtbau-Forscher entwickeln Multi-Material-Design für die Großserie

Das Projekt Fupro entwickelt ein Faserverbund-Baukastensystem, bei dem Organobleche, Faserverbund-Hohlprofile und Spritzgießformmassen zu hochintegrativen Mehrkomponentenstrukturen zusammengefasst werden. Die dafür entwickelte hochautomatisierte Prozesskette wurde bereits zuvor mit dem AVK-Innovationspreis 2019 in der Kategorie „Innovative Prozesse bzw. Verfahren“ ausgezeichnet.

Vergleich Organoblech, Faserverbund-Hohlprofil und Spritzgießformmasse mit der Referenzbaugruppe aus Stahl. Foto: TUD/Forel

„Das sind herausragende Erfolge, die ohne die außerordentliche Teamleistung über die Unternehmensgrenzen hinweg nicht möglich gewesen wären. Mit den Projektergebnissen haben wir einen Benchmark für zukünftige Entwicklungen gesetzt. Ich danke allen Projektpartnern für die vertrauensvolle und gute Zusammenarbeit“, freut sich Dr. Robert Kupfer vom Institut für Leichtbau und Kunststofftechnik (ILK) der TU Dresden, das gemeinsam mit Brose Fahrzeugteile die Konsortialführung für das Das Projekt Fupro im Rahmen der BMBF-Forschungsplattform Forel übernommen hatte.

Projektpartner über die ganze Prozesskettte

Das Projekt Fupro wurde mit Mitteln des BMBF und mit Mitteln aus dem Energie- und Klimafonds gefördert und vom Projektträger Karlsruhe (PTKA) betreut. Beteiligt waren Arburg, Aumo, Brose, DITF Denkendorf, Elring Klinger, GK Concept, GWK, ILK, PHP Fibers, Werkzeugbau Siegfried Hofmann. Assoziierte Partner waren Plasmatreat, Johns Manville und Porsche. FPT Robotik stellte Automationstechnik bereit.

mg

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