mit freundlicher Unterstützung von 1&1 18.05.2018 3 Bewertung(en) Rating

LTE in Deutschland - so steht es um den Netzausbau

Wer heutzutage schnell im mobilen Internet surfen möchte, kommt kaum um einen speziellen LTE-Tarif herum. Doch was genau ist eigentlich LTE und kann man es in ganz Deutschland nutzen? Unser nachfolgender Ratgeber-Artikel beantwortet die wichtigsten Fragen.

Was ist LTE?

Hinter dem Kürzel "LTE" verbirgt sich der Begriff "Long Term Evolution". LTE ist der mittlerweile vierte Mobilfunkstandard und ist daher auch unter dem alternativen Begriff "4G" bekannt - für 4. Generation. Der enorme Vorteil dieses Standards ist definitiv seine gebotene Geschwindigkeit beim Surfen im Internet: Während es der Vorgänger 3G auf Geschwindigkeiten zwischen 7 und 40 MBit/s brachte, können sich Nutzer von LTE auf Top-Speed von bis zu 500 Mbit/s freuen. Dies bringt insbesondere beim Herunterladen großer Dateien sowie beim Streamen erhebliche Vorteile mit sich. Allerdings: Wie schnell man mit LTE letztendlich surft, hängt sowohl vom gewählten Tarif, als auch von der Netzabdeckung vor Ort ab. So wirbt der Mobilfunkprovider 1und1 bei seinen angebotenen LTE-Tarifen beispielsweise mit "LTE Max-Geschwindigkeit" von bis zu 225 Mbit/s, während man sich bei anderen Anbietern bereits mit maximal 100 Mbit/s zufriedengeben muss. Ebenfalls wichtig: Um LTE nutzen zu können, benötigt man ein LTE-fähiges Smartphone.

Welche Anbieter gibt es auf dem deutschen Markt?

In Deutschland gibt es drei große LTE-Anbieter: Die Deutsche Telekom, Vodafone und o2. Alle drei Anbieter verfügen über eigene LTE-Netze, während andere Mobilfunkanbieter wie Blau.de, Klarmobil oder Simply lediglich auf diese Netze zugreifen. Die wohl beste Netzabdeckung im Bereich LTE können Vodafone und die Deutsche Telekom aufweisen.

Wie ist der aktuelle Netzausbau?

LTE wurde 2010 in Deutschland eingeführt. Seitdem hat sich in Sachen Netzausbau eine Menge getan: Nicht nur, dass die maximale Downloadgeschwindigkeit mittlerweile von maximal 100 Mbit/s auf maximal 500 Mbit/s gestiegen ist - auch der Netzausbau selbst lag Mitte 2017 bei knapp 94%. Auf diesen Werten möchten sich die deutschen Netzbetreiber allerdings keinesfalls ausruhen: Bis Ende 2019 möchte man eine Netzabdeckung von 98% erreichen, sodass vor allem auch Menschen, die in ländlicheren Gebieten wohnen, einen Zugriff auf das LTE-Netz erhalten. Ob LTE in der eigenen Region verfügbar ist, kann man ganz einfach online mithilfe eines LTE Verfügbarkeitsprüfer herausfinden, etwa hier.

Was kommt nach 4G?

Auch wenn man meinen könnte, dass Deutschland in Sachen Internetgeschwindigkeit einer der weltweiten Spitzenreiter sein müsste, belegen wir in Wahrheit lediglich einen der hinteren Plätze. Während hierzulande nicht einmal 4G flächendeckend verfügbar ist, beschäftigen sich China, Südkorea und die USA bereits umfangreich mit der nachfolgenden Mobilfunkgeneration 5G: Diese soll alle bislang bekannten Werte nochmals in den Schatten stellen und Geschwindigkeiten von bis zu 10.000 MBit/s ermöglichen - hierdurch könnte man rein theoretisch einen kompletten Spielfilm in einer Sekunde herunterladen. Bis es soweit ist, werden jedoch voraussichtlich noch einige Jahre vergehen: Vor 2020 ist mit einer Einführung von 5G in Deutschland nicht zu rechnen, hinzu werden wohl noch einige Jahre kommen, um landesweit ein flächendeckendes 5G-Netz aufzubauen.

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