Leistung aus einer Hand

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Zusammen mit BASF hat Albis Plastic für seinen Kunden Workaround den smarten Handschuh Pro Glove überarbeitet.

Nach sorgfältiger Analyse kommt nun bei dem Gehäuse eines auf dem Handschuh integrierten Scanners das transparente Polyamid Ultramid Vision der BASF zum Einsatz. Der digitale Handschuh Pro Glove von Workaround ermöglicht noch einfachere, schnellere und sicherere Arbeitsprozesse. Denn der Arbeiter auch beim Scannen von Artikeln beide Hände frei und muss seinen Arbeitsprozess nicht unterbrechen. Der Handschuh befindet sich bereits bei in den Bereichen Automotive, Logistik und Chemie im täglichen Einsatz.

„Wir präsentieren diesen optimierten Handschuh auf der Fakuma nun erstmals einem breiten Fachpublikum. Er zeigt beispielhaft, wie unser technischer Kundenservice gemeinsam mit Kunden und Lieferanten bei Herausforderungen nach bestmöglichen Lösungen sucht und diese findet“, erklärt Philip O. Krahn, CEO bei Albis gegenüber Fakuma Express.

Ultramid Vision lässt Licht ungehindert passieren

Nach anfänglichen Problemen mit der ersten Serie des Handschuhs trat Workaround an Albis heran, um nach neuen Werkstofflösungen für die Scanner-Einheit zu suchen. „Die Anforderungen waren eine entsprechende Chemikalienbeständigkeit und Transluzenz, damit der Mitarbeiter die Signale der im Inneren verbauten LED´s sehen kann“, erläutert Benjamin Schindler, der das Projekt bei Albis begleitet hat. „Mit Ultramid Vision hatte unser Partner BASF vor einem Jahr das weltweit erste teilkristalline Polyamid für semi-transparente bis durchsichtige Bauteile auf den Markt gebracht, da lag es nahe, diesen Werkstoff für diese Anwendung einzusetzen.“

Beim Einsatz in Werk- und Lagerhallen, wo ein Kontakt mit aggressiven Flüssigkeiten und heißen Oberflächen auftreten kann, sind die Anforderungen an das Gehäusematerial besonders hoch. In solchen Umgebungen muss das Sichtfeld für den Laserscanner einwandfrei funktionieren und darf nicht durch äußere Einflüsse Schaden nehmen. „Der smarte Handschuh Pro Glove ist in der Industrie harten Einsatzbedingungen ausgesetzt“, erklärt Thomas Kirchner, CEO des Albis-Kunden Workaround. „Der bis dato aus amorphem Kunststoff gefertigte Teil des Scanners hat nicht immer unsere Anforderungen erfüllt.“

Dass Albis für Workaround eine neue Lösung entwickeln konnte, zeige wie „nah am Albis am Kunden ist“, so Krahn. „Albis steht für im Bereich technischer Kunststoffe für Entwicklungskompetenz aus einer Hand.“

mg

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