Leipziger Messeduo zeigt auch Kunststoff

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Leipziger Messeduo aus Intec und "Z" will seine starke Position unter den europäischen Investitionsgütermessen bestätigen - auch mit Kunststoffneuheiten.

Vom 5. bis 8. Februar werden rund 1.300 Aussteller im Rahmen des Leipziger Messeduos von Intec und Z 2019 innovative Produkte, ausgefeilte Technik und komplexe Dienstleistungen präsentieren. „Innovativ und leistungsstark – so präsentieren sich die beiden Industriemessen“, erklärt Markus Geisenberger, Geschäftsführer der Leipziger Messe, und ergänzt: „Somit sind wir bester Dinge, dass unser Messedoppel die starke Position unter den europäischen Investitionsgütermessen erneut bestätigt.“

Im Mittelpunkt der Intec steht zwar die Fertigungstechnik für die Metallbearbeitung, präsentiert werden aber auch Neuerungen aus der Automatisierungstechnik für vor- und nachgelagerte Prozesse in der Produktion sowie Technik und Ausrüstungen für Werkstatt und Betrieb. Umfangreich vertreten sind auch neue Lösungen für den Werkzeug- und Formenbau.

Als perfekter Partner zur Intec geht zeitgleich die Zuliefermesse Z an den Start. Wie die Leipziger Messe erklärt, bietet die Z speziell Zulieferern der mittleren Produktionsstufen die passgenaue Plattform für ihre Positionierung am Markt. Neben regelmäßig ausstellenden Firmen konnten auch zahlreiche neue Unternehmen aus Mitteldeutschland und anderen deutschen Industrieregionen sowie dem Ausland für die Z gewonnen werden. Die internationalen Aussteller stammen vor allem aus West- und Osteuropa. Mit innovativen Ideen und anspruchsvollen Produkten präsentieren die Zulieferer eine auf die Bedürfnisse der Industrie zugeschnittene Ausstellung.

Teile und Komponenten aus Kunststoffen und neuartigen Werkstoffen

Gut besetzt ist die Z 2019 auch mit Ausstellern, die der Nachfrage nach Teilen und Komponenten aus Kunststoffen und neuartigen Werkstoffen nachkommen.

So wird Röchling mit Sustakon auf der Zuliefermesse einen Allround-Werkstoff vorstellen, der neue Möglichkeiten für die Herstellung von Bauteilen für Anlagen und Maschinen bietet. Der Werkstoff ist laut Röchling ideal für Bauteile, die dauerhaft dynamischer Belastung und hohen Lastwechseln standhalten müssen – zum Beispiel Zahnräder und Gleitlager.

Dass jedes Unternehmen etwas für den Umweltschutz tun und trotzdem sehr erfolgreich sein kann, beweist die WIS Kunststoffe GmbH aus dem thüringischen Breitungen seit Langem. Auf der Z 2019 legt das bekannte Distributions- und Handelsunternehmen erneut einen Beleg dafür vor und wird ein umweltfreundliches Polyamid präsentieren.

Wie 2018 ist Hasco auch in diesem Jahr wieder in Leipzig präsent. Foto: Leipziger Messe

Zu den zahlreiche Firmen aus den Bereichen Kunststofftechnik sowie Kunststoffbearbeitung und –verarbeitung, die 2019 auf Intec und Z vertreten sind, gehören zudem Hasco Hasenclever, Hescon Kunststoffverarbeitung und Hugo Stiehl Kunststoffverarbeitung. Auch Simcon Kunststofftechnische Software als Anbieter von Simulationssoftware für die Kunststoffverarbeitung wird sich den Fachbesuchern in Leipzig präsentieren.
Zudem stellen 2019 erstmals Zulieferfirmen mit dem Industriecluster aus dem polnischen Bydgoszcz auf der Z aus, die sich vor allem in der Werkzeugbranche und in der Kunststoffverarbeitung profiliert haben. Wie die Leipziger Messe betont, sind zudem viele leistungsstarke und flexible Lohnfertiger vor Ort, die in der Lage sind, Kunststoffteile entweder in kleiner Stückzahl oder in Großserien zu produzieren und zu bearbeiten.

Praxisorientiertes Fachprogramm

Während Intec und Z 2019 erwartet die Besucher aber nicht nur ein umfangreiches Ausstellerangebot, sondern auch ein praxisorientiertes Fachprogramm zum Austausch über die Top-Themen der Branche.

Dazu Kersten Bunke, Projektdirektorin der Intec und Z: „Die Industrie im europäischen Wirtschaftsraum steht vor großen Aufgaben: Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit, wachsende  Kundenansprüche, knapper werdende Fachkräfte oder Digitalisierungskonzepte für die Fertigung. Auch wenn die Wirtschaft im Moment auf Hochtouren läuft, gilt es schon jetzt, zukunftsfähige Konzepte zu entwickeln. Das Fach-programm des Messedoppels bietet viele Gelegenheiten, sich über Zukunftsthemen zu informieren und sich zu Lösungsansätzen für die anstehenden Herausforderungen inspirieren zu lassen.“

Sonderschau "Additiv + Hybrid – Neue Fertigungstechnologien im Einsatz“

Ein Beispiel ist die neu konzipierte Sonderschau mit integriertem Fachforum „Additiv + Hybrid – Neue Fertigungstechnologien im Einsatz“, die Anwendungen sowie Trends für intelligente Verfahrenskombinationen präsentiert und verdeutlicht, wie sich in der Kombination klassischer Fertigungsverfahren mit neuartigen Technologien die Grenzen herkömmlicher Prozesse überwinden lassen.

Auf einer Sonderfläche werden dazu Exponate und Anwendungsbeispiele vorgestellt. Das Fachforum gibt an allen Messetagen Einblick in den aktuellen Stand der Technik und bietet Beispiele für bereits in der Praxis eingesetzte Lösungen, unter anderem Möglichkeiten der Funktionsintegration und Vorteile durch Multimaterial-Fertigung.

Sensorik – auf dem Weg zum intelligenten Produkt

Eine weitere neue Sonderschau widmet sich dem Thema Sensorik. Die moderne Industrie steuert auf eine neue Generation von intelligenten, vernetzten Systemen zu – zum einen in der Fertigung und zum anderen in den Produkten selbst. Eine Schlüsselrolle übernimmt dabei die Sensorik. Die Sonderschau mit dem Titel „Sensorik – auf dem Weg zum intelligenten Produkt. Lösungen, Trends, Potentiale“ stellt den Anwendungsnutzen und die Herausforderungen – unter anderem durch Best-Practice-Beispiele – in den Fokus.

Während Intec und Z 2019 erwartet die Besucher nicht nur ein umfangreiches Ausstellerangebot, sondern auch ein praxisorientiertes Fachprogramm. Foto: Leipziger Messe

Ein Thema, mit dem sich auch Maschinenbauer und Zulieferer verstärkt auseinandersetzen müssen, sind neue Antriebskonzepte im Fahrzeugbau. „Die Entwicklung wird herkömmliche Produktionsverfahren und die Fertigungstechnik beeinflussen. Deswegen ist es uns wichtig, das Fachforum ‚New Mobility‘ erstmals während der Intec und Z auszurichten“, teilt Dr. Deliane Träber, Geschäftsbereichsleiterin der Leipziger Messe, mit. „Die Veranstaltung bietet eine Plattform für Betrachtungen und Diskussionen zu den Herausforderungen und Chancen für die Fertigungstechnik und Zulieferindustrie, die neue Fahrzeugantriebe mit sich bringen.“ So berichtet der Fachverband Antriebstechnik im VDMA darüber, welche Auswirkungen die Elektrifi-zierung des Antriebsstrangs von Fahrzeugen auf den Maschinen- und Anlagenbau hat.

Konferenzen und internationale Kooperationsforen im Congress Center Leipzig bilden eine weitere wichtige Säule des Fachprogramms. So wird am 5. Februar  die internationale Industriekonferenz „Industry’s Hidden Champions – Wege zur Marktführerschaft“ veranstaltet. Bereits zum sechsten Mal lädt der Kongress „Ressourceneffiziente Produktion“ im Rahmen des Messeduos ein – die Ausgabe am 6. Februar steht unter dem Motto „Smart Production. Szenarien. Lösungen. Benefit“. Ein Markenzeichen der internationalen Zusammenarbeit auf Intec und Z sind bilaterale und multilaterale Ländertreffen, Kooperationsforen und die „Contact: Business Meetings“.

gk

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