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Leichtbau á la Arburg beim VDI-Automobilkongress PIAE

Arburg beteiligt sich gleich zweifach am VDI Kongress Plastics in Automotive Engineering - PIAE: als Aussteller und mit einem Fachvortrag zum Pro Lemo Projekt.

"Kunststoffe im Automobilbau" wird zu PIAE (Plastics In Automotive Engineering) Europe 2018. Der renommierte Automotive-Kongress des VDI findet unter dem neuen Namen am 14. und 15. März 2018 wie gewohnt im Congress Center Rosengarten in Mannheim statt. Der VDI als Veranstalter erwartet zu der Verantstaltung etwa 1.500 Kunststoffexperten aus dem Bereich Automotive und über 110 Aussteller. Rund 80 Fachvorträge von Automobilherstellern und Zulieferern stellen in Mannheim viele neue Entwicklungen und Verfahren des Automobilsektors vor.

 - Den Besuchern der PIAE wird Arburg im Ausstellungsbereich unter anderem zeigen, welche Potenziale in Leichtbauverfahren wie Profoam stecken.
Den Besuchern der PIAE wird Arburg im Ausstellungsbereich unter anderem zeigen, welche Potenziale in Leichtbauverfahren wie Profoam stecken.
Arburg

An dem weltweit größten Kongress des VDI für die Automobilbranche beteiligt sich Arburg gleich zweifach: als Aussteller und im Rahmen der Fachvorträge. So wird am 14. März 2018 Dr. Thomas Walther, Abteilungsleiter Anwendungstechnik bei Arburg, einen Vortrag zum Thema "Pro Lemo – Produktionstechnologie für Leichtbaumotoren-Konzepte" halten.

Neue Produktionstechnologie für leichte Elektromotoren

In dem Pro Lemo-Projekt arbeiten mehrere Partner an Produktionstechniken für effiziente Leichtbaumotoren für Elektrofahrzeuge. Es beschäftigt sich unter anderem mit der Massenfertigung von Teilen aus metallgefüllten Polymerwerkstoffen. Im Zwei-Komponenten-Spritzgießverfahren werden Rotorscheiben von Elektroantrieben produziert.

Im ersten Schritt entsteht die Innenkontur aus glasfaserverstärktem PA6 als Verbindung zur Welle. Zur Herstellung der angespritzten Rotorsegmente wurde als Basismaterial ein sogenanntes Soft Magnetic Composite (SMC) ausgewählt, das aus dem Matrixwerkstoff PA6 besteht und mit einer Permalloy-Legierung Fe8Ni92 hoch gefüllt ist. Das Projekt war für alle Teilnehmer so erfolgreich, dass bereits Patente angemeldet wurden.

Auf dem Arburg-Stand im Foyer des Kongresszentrums zeigen Videos den Einsatz spezieller Allrounder-Spritzgießmaschinen und Turnkey-Anlagen sowie des industriellen additiven Fertigungssystems Freeformer. Zudem belegen zahlreiche Produkte beispielhaft die große Bandbreite an Möglichkeiten, die die Arburg-Techniklösungen für den Automotive-Sektor bieten. Dazu gehören Mehrkomponenten-Spritzgießen, Umspritzen von Einlegeteilen und Leichtbauverfahren wie Faser-Direkt-Compoundieren (FDC), Partikelschaum-VerbundSpritzgießen (PVSG), die physikalische Schäumtechniken Profoam und Mucell sowie das Funktionalisieren thermoplastischer Composites.

gk

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