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Lanxess verkauft seine Anteile an Chemieparks

Currenta-Chemiepark in Leverkusen Foto: Currenta

Lanxess schließt den Verkauf seiner Currenta-Anteile an Macquarie Infrastructure and Real Assets ab. Currenta ist Betreiber von Chemieparks am Niederrhein.

Lanxess hat die Veräußerung seines Anteils am Chemiepark-Betreiber Currenta an Macquarie Infrastructure and Real Assets (Mira) vollzogen. Eine entsprechende Vereinbarung hatten beide Unternehmen im August 2019 getroffen.

Mit dem Verkauf seines Anteils hat Lanxess einen Eigenkapitalwert von 780 Mio. EUR erzielt und eine Gewinnbeteiligung von 150 Mio. EUR erhalten.

„Mit dem Currenta-Verkauf stärken wir unsere finanzielle Basis. So sind wir für die aktuellen Herausforderungen durch die Corona-Pandemie gut gerüstet“, sagte Michael Pontzen, Finanzvorstand von Lanxess.

Lanxess bleibt Kunde des Chemiepark-Betreibers

Mit Currenta hat sich Lanxess auf zunächst 10-jährige Dienstleistungs- und Versorgungsverträge für die drei Standorte Leverkusen, Dormagen und Krefeld-Uerdingen verständigt. Dort betreibt Lanxess einen wesentlichen Teil seiner weltweiten Produktionsanlagen.

Currenta managt und betreibt Infrastruktur, Energieversorgung und weitere Dienstleistungen in den niederrheinischen Chemieparks und war zuvor ein Gemeinschaftsunternehmen von Bayer und Lanxess. Bayer hatte den Verkauf seines Currenta-Anteils an Mira bereits Ende November 2019 abgeschlossen. Lanxess, einer der Hauptkunden von Currenta, unterstützte den neuen Eigentümer in der Übergangsphase noch operativ.

Mira ist seit 30 Jahren in Deutschland tätig und verfügt über Erfahrung in den Kerngeschäftsfeldern von Currenta. Dazu zählen die Bereiche Versorgung, Transport, Logistik, Lagerung, Abfallwirtschaft und andere Entsorgungsleistungen.

mg