Kunststoffverarbeiter melden für 2019 leichten Rückgang

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Nach vielen Jahren des Wachstums mussten die deutschen Kunststoffverarbeiter im Jahr 2019 einen leichten Rückgang bei Umsatz und Menge hinnehmen

Die aktuelle wirtschaftliche Situation geht auch an der deutschen Kunststoffbranche nicht spurlos vorüber: So meldete der Gesamtverband Kunststoffverarbeitende Industrie e. V. (GKV) in seiner traditionellen Jahreswirtschaftspressekonferenz am Aschermittwoch für das Jahr 2019 einen leichten Umsatzrückgang um 1,2 % auf 65,1 Mrd. EUR.

Rückgänge bei Umsatz und verarbeiteter Kunststoffmenge

Die Menge an verarbeiteten Kunststoffen ging 2019 ebenfalls leicht zurück: von 14,8 Mio. t im Vorjahr auf 14,6 Mio.t. Die Anzahl der Beschäftigten in der Kunststoff verarbeitenden Industrie in Deutschland konnte 2019 allerdings minimal auf etwa 336.000 Beschäftigte zulegen. Denn trotz leichtem Rückgang ist der Fachkräftemangel nach wie vor ein zentrales Thema der Kunststoffverarbeiter und so setzen die Unternehmen alles daran, trotz der Unsicherheiten und leichten Rückgänge ihre Mitarbeiter zu halten.

Zahlreiche Herausforderungen

Aktuell sehen sich die Kunststoffverarbeiter mit zahlreichen Herausforderungen konfrontiert: die schwierige Wirtschaftslage wichtiger Kundenindustrien, die leider oft sehr emotional geführten Debatten über Kunststoffe und ihre Auswirkungen auf Mensch und Umwelt, die Belastungen durch die EEG-Umlage und mögliche Folgen des Corona-Virus. Angesichts dieser Belastungen geht der GKV nach Worten des Präsidenten Roland Roth für das Jahr 2020 von einem Branchenumsatz aus, der selbst bei optimistischer Betrachtung maximal die Größenordnung des Umsatzes von 2019 erreichen dürfte.

gk

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