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Kuka hält trotz Corona an Innovation fest

Dr. Ulrike Tagscherer, Chief Innovation Officer bei Kuka: „Krise und Innovation: Das mag auf den ersten Blick nicht zusammenpassen – doch gerade jetzt ist es wichtig, den Fokus auf Innovation zu legen." Foto: Kuka

Für Dr. Ulrike Tagscherer, Chief Innovation Officer bei Kuka, ist Innovation für ein Unternehmen wie eine Art Lebensversicherung.

In der virtuellen Diskussionsrunde im Rahmen von Kukas digitalen Pressegesprächen betonte Dr. Ulrike Tagscherer, dass Innovation nicht nur ein Thema für Wachstumsphasen sei – im Gegenteil. „Krise und Innovation: Das mag auf den ersten Blick nicht zusammenpassen – doch gerade jetzt ist es wichtig, den Fokus auf Innovation zu legen“, so Dr. Ulrike Tagscherer.

Innovation: Etwas Neues schaffen, das am Markt erfolgreich ist

Die Definition von Innovation ist eindeutig. Dennoch wird das Wort oft in unterschiedlichsten Zusammenhängen genutzt und auf verschiedenste Weisen interpretiert. Grundsätzlich heißt Innovation, etwas Neues zu schaffen, das erfolgreich am Markt umgesetzt werden kann. „Innovationen können immer und überall passieren. Es gibt kein prädestiniertes Umfeld für Innovationen. Heutzutage muss man sich überall verbessern, sonst ist man nicht wettbewerbsfähig“, betonte Dr. Tagscherer.

Für Kuka bedeutet Innovation, Produkte und Lösungen technologisch weiterzuentwickeln, als auch die Entwicklung neuer Geschäftsmodelle oder innovativer Prozesse. „Das Ziel unseres Innovationsmanagements ist es, Innovationen innerhalb des Unternehmens so zu verankern, dass sie Teil unserer DNA werden“, sagte Dr. Tagscherer. Bei Kuka zählen in Sachen Innovation in erster Linie drei Dinge: strukturiert, fokussiert, und kundenzentriert. Und: jede neue Idee, die weiterverfolgt wird, zahlt auf zuvor definierte Schwerpunktthemen ein.

Innovationsarbeit lebt von Teamworkshops und kreativen Prozessen

Natürliche habe Corona auch bei Kuka die Arbeit mit Innovationen verändert, erzählte Dr. Tagscherer den Teilnehmerinnen und Teilnehmern der „digitalen Kaffeepause“. So hat Kuka 2019 einen strategischen Innovationsprozess implementiert, mit dem das kreative Potenzial der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter noch zielgerichteter ausgeschöpft werden kann. Rund 500 Ideen kamen so aus allen Unternehmensbereichen und Erdteilen zusammen.

Die nächsten Schritte verliefen dann allerdings anders als geplant: „Innovationsarbeit lebt von Teamworkshops und kreativen Prozessen. Aufgrund der Coronavirus-Pandemie mussten wir von heute auf morgen auf eine virtuelle Zusammenarbeit umstellen. Das ist uns aber unerwartet gut gelungen“, erläutert Dr. Tagscherer.

Kuka spürt die Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie und der globalen Wirtschaftskrise. Dennoch verzichtet der Augsburger Automatisierungsspezialist nicht auf Investitionen in Innovationen und Zukunftsthemen. Dr. Tagscherer: „Wir werden die Krise dafür nutzen, uns für die Zukunft aufzustellen und neue Ideen in der Pipeline zu haben.“

gk

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