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Kuka: Automatisierung wird Mainstream in der Industrie

Kukas strategisches Ziel bis 2030 ist es, intelligente, einfach zugängliche und intuitiv zu bedienende Automatisierungslösungen für die gesamte Industrie bereit zu stellen. Foto: Kuka

Intelligente Automatisierungslösungen für die gesamte Industrie, einfach zugänglich und intuitiv zu bedienen – das ist die Mission von Kuka bis 2030.

„Wir haben es uns zum Ziel gesetzt, roboterbasierte Automatisierung für alle Player in der Industrie zu ermöglichen“, sagt Klaus König, CEO von Kuka Robotics. „Hierfür erweitern wir unser Portfolio, um unsere Kunden in schnellwachsenden Branchen wie zum Beispiel der Elektronik-, Pharma- oder Konsumgüterindustrie bestmöglich unterstützen zu können. Die einfache Handhabung unserer Produkte ist dabei eines unserer wichtigsten strategischen Ziele.“

Strategisches Ziel ist es, Automatisierung einfach zu machen

Die neue Einfachheit stellt Kuka unter anderem mit IIQKA unter Beweis, dem Roboter-Betriebssystem und dem digitalen Ecosystem. „Mit den richtigen Partnern im Verbund sind wir schnell – ein wichtiger Aspekt in der heutigen Zeit“, sagt König weiter. Entwicklungen wie das neue Kuka-Betriebssystem oder die Simulationssoftware Kuka-Sim tragen dazu bei, das Benutzererlebnis so intuitiv, leistungsstark und schnell wie möglich zu gestalten. Dadurch seien mehr Menschen, Unternehmen und Märkte als je zuvor in der Lage, die Vorteile der Roboterautomatisierung zu nutzen und voranzutreiben. Mit der modularen Simulationssoftware Kuka-Sim können Details und Abläufe von Roboter-Applikationen schon vor der Inbetriebnahme simuliert und anschließend zu 100 % auf die echte Steuerung übertragen werden: für maximale Planungssicherheit und Kosteneffizienz.

Einer dieser Märkte ist die Konsumgüterindustrie. Hier ergänzt Kuka mit neuen Robotertypen wie dem KR Delta Hygieneroboter nun die letzten Puzzleteile, um die gesamte Prozesskette automatisieren zu können – von der An- bis zur Auslieferung.

Industrieller Megatrend Elektromobilität

Der gesellschaftliche Umbau auf dem Weg zur Klimaneutralität und nachhaltiger Nutzung von Ressourcen sorgt für Wachstum der Hersteller von Robotik und Automation. Hier eine Batteriepack-Montagezelle bei Webasto, auf der Roboter von Kuka zum Einsatz kommen. Foto: Kuka

Als einen der Megatrends unserer Zeit identifiziert Kuka die Elektromobilität. Wie sie den Alltag, die Wirtschaft und unsere Gesellschaft verändert, diskutieren Experten des Unternehmens im Rahmen der Automatica Sprint, die vom 22. bis 26. Juni 2021 online stattffindet. „Wir sind für den aktuellen Wandel in der Automobilindustrie gut gerüstet. Die Planbarkeit des Automobilmarkts ist deutlich komplexer geworden und erfordert sowohl vom Automobilhersteller als auch vom Zulieferer ein Höchstmaß an Flexibilität und Reaktionsgeschwindigkeit“, sagt Gerald Mies, CEO von Kuka Systems. Das Unternehmen habe bereits heute Schlüsseltechnologien für fast alle Aufgaben im Angebot: von der Batteriefertigung über die Montage der Elektroantriebe und Elektro-Achskomponenten bis hin zum kompletten Karosseriebau für Elektrofahrzeuge.

Auch der VDMA-Fachverband Robotik und Automation hatte kürzlich von den Impulsen, die von der Elektromobilität ausgehen, berichtet.

Ergänzt wird das Portfolio durch Kukas Produktionskonzept, der Matrix-Produktion: einer extrem wandlungsfähigen Fertigung für die individualisierte Produktion. In einem weiteren Panel diskutieren Kuka-Experten zudem, wie speziell Automobilzulieferer mithilfe von Robotik und einer nachhaltigen, regionalen Produktion Klimaziele erreichen können.

Virtueller Messestand und digitale Event-Plattform

Mit der digitalen Event-Plattform IImotion erweitert Kuka den virtuellen Messestand rund um die Automatica Sprint mit weiteren Präsentationen, Diskussionen und Webinaren. Besucher erhalten zum Beispiel Einblick in die smarte Simulationssoftware Kuka-Sim 4.0.

sk