Der nächsten Krise einen Schritt voraus: Unternehmen können sich mit einer multinational aufgestellten Supply Chain erfolgreich gegen kommende Krisen wappnen.
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Der nächsten Krise einen Schritt voraus: Unternehmen können sich mit einer multinational aufgestellten Supply Chain erfolgreich gegen kommende Krisen wappnen.

Management

Krisensicher mit multinationalen Supply Chains 

Gewappnet für die nächste Krise mit multinationalen Supply Chains: Staufen setzt auf regional verankerte Experten mit internationalem Blick. 

Unternehmen können sich mit einer multinational aufgestellten Supply Chain erfolgreich gegen externe Schocks und kommende Krisen wappnen. Die Unternehmensberatung Staufen setzt deshalb gezielt auf regional verankerte Experten mit internationalem Blick. Denn im Zuge der weltweiten Krisen wird die Globalisierung derzeit auch von seriösen Stimmen infrage gestellt. Aber fragile Lieferketten und instabile Märkte sollten nicht zu einer Kappung globaler ökonomischer Verflechtungen führen.

Komplexe Krisensituationen bewältigen

„Die Coronapandemie und der Krieg in der Ukraine haben in vielen Unternehmen dazu geführt, dass Lieferketten neu aufgestellt und zahlreiche Abläufe und Prozesse überarbeitet wurden. Die Zukunft liegt aber sicherlich nicht in einer erneuten Blockbildung oder abgeschotteten nationalen Wirtschaftsräumen“, sagt Wilhelm Goschy, CEO der Staufen AG. Sein Rat: „Nur über eine intelligente „Glokalisierung“ können künftig Klumpenrisiken vermieden und komplexe Krisensituationen bewältigt werden. Der weltweite, nur auf Kosten fokussierte Teile-Tourismus muss Platz machen für ökonomisch wie ökologisch sinnvolle Beschaffungsstrategien. Es gilt also, regionale Schwerpunkte in einem globalen Netz aufzubauen.“

Nach Ansicht des Unternehmensberaters werden die Spielregeln der Globalisierung zwar derzeit überarbeitet, aber nicht komplett neu geschrieben: „Auf absehbare Zeit wird das Fahrwasser nicht ruhiger werden. Deshalb sollte die Industrie den Fokus auf Resilienz und Ausfallsicherheit legen, ohne die Effizienz zu vernachlässigen. Unternehmen, die hier die richtige Balance finden, werden auch weiterhin am Markt erfolgreich agieren können.“

Neuausrichtung mit multinationalen Supply Chains

Die Neuausrichtung von der Beschaffung über die Produktion bis zum Vertrieb sollte Goschy zufolge dazu genutzt werden, interne Prozesse zukunftssicherer und schlanker aufzustellen: „Vor allem mit Blick auf die zunehmende Digitalisierung ist es jetzt wichtig, die Chancen im Wandel zu erkennen und sie konsequent zu nutzen. So können etwa im Rahmen einer digitalen Transformation Defizite und mögliche Fehlerquellen innerhalb einer Lieferkette identifiziert und beseitigt werden.“ Ein globales Standortnetzwerk ist nach Ansicht des Staufen-CEOs ein wichtiger Baustein, damit die internationalen Beziehungen auch in Krisenphasen belastbar bleiben: „Unternehmen müssen die Kontakte aufrechterhalten und langfristig den Zugang zu den Märkten offenhalten. Mit einem Rückfall in abgeschottete Märkte ist niemandem gedient.“

Ausbau des amerikanischen Footprints bei Staufen

Als Unternehmensberatung ist und bleibt die Staufen AG deshalb in allen wichtigen Märkten präsent und baut den amerikanischen Footprint sogar noch aus. So hat der Lean-Experte David Frost die Leitung der neuen Staufen-Dependance in den USA übernommen. Der Produktionsexperte und „Car Guy“ leitet von Atlanta aus das dortige Team.

Die enge Zusammenarbeit der international aufgestellten Staufen-Büros in Europa, China sowie Nord- und Südamerika gewährleisten Frost zufolge eine hohe Beraterqualität: „Die Mitglieder des US-Teams kommen aus verschiedenen Branchen und haben einen breit gefächerten Background. Außerdem können wir jederzeit Ressourcen in Mexiko, Deutschland oder dem Rest der Staufen-Welt anzapfen. Dazu kommt der Wissensfundus in der Akademie, von dem wir ebenfalls profitieren. Gemeinsam mit unseren Kunden erarbeiten wir bei Staufen Lösungen, optimieren Prozesse, planen neue Werke, befähigen und coachen Führungskräfte und die Belegschaft und begleiten das Unternehmen auf dem Weg in die Digitalisierung.“ ak