Kreislaufwirtschaft funktioniert nur gemeinsam

Günter Kögel, Herausgeber der K-ZEITUNG Foto: K-ZEITUNG

Die Kunststoffbranche hat eine nachhaltige Kreislaufwirtschaft als alternativlos akzeptiert, doch die Umsetzung funktioniert nur gemeinsam.

Kreislaufwirtschaft war das Megathema der Messe K 2019 und seitdem sind zahlreiche Kooperationen entstanden, deren Teilnehmer gemeinsam an der Umsetzung arbeiten.

Kreislaufwirtschaft als alternativlos akzeptiert

Denn die Kunststoffbranche hat die Zeichen der Zeit erkannt, die Herausforderung angenommen und eine nachhaltige Kreislaufwirtschaft als alternativlos akzeptiert. Seitdem wurden viele neue Produkte, neue Lösungen und neue Systeme präsentiert, die zeigen, dass sich die Prioritäten in der Entwicklungen gewandelt haben.

Nachhaltigkeit, Kreislaufwirtschaft, Recyclingfähigkeit und Rezyklateinsatz ziehen sich wie ein roter Faden durch den Großteil der Neuerungen der letzten Zeit.

Gemeinsam an Lösungen arbeiten

Gezeigt hat sich aber auch, dass kein Unternehmen der Welt einen solch tiefgreifenden Wandel allein stemmen kann und dass sich eine kreislauforientierte Zukunft nur erreichen lässt, wenn alle Akteure entlang der Wertschöpfungskette gemeinsam an den Lösungen arbeiten.

Oder um es mit Worten von Mark Vester, Leiter Kreislaufwirtschaft von Sabic, zu sagen: „Auf dem Weg zur Schließung des Kreislaufs von Altkunststoffen braucht es intensive Kooperationen“.

Als traditioneller und bewährter Zusammenschluss gleichgesinnter Unternehmen haben auch die führenden Verbände die Kreislaufwirtschaft massiv vorangetrieben. Dass die Kunststoffbranche bei der Kreislaufwirtschaft auf einem sehr guten Weg, aber noch lange nicht am Ziel ist, zeigt das jüngst vorgestellte Diskussionspapier des VDMA, an dem auch viele andere Verbände mitgewirkt haben.

Günter Kögel

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