Krauss Maffei bei Premiere der PSE Europe dabei

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Krauss Maffei zeigt auf der PSE Europe modulare Misch- und Dosieranlagen, Schäumwerkzeuge und Beschnitttechnologien. Mit zahlreichen Anwendungsbeispielen untermauern die Münchner ihre Systemkompetenz. Zeitgleich findet ein Competence Day Pultrusion im Stammwerk München statt.

"Die Nachfrage nach langlebigen, leichten und zugleich wirtschaftlichen Polyurethan-Lösungen ist ungebremst. Das gilt mittlerweile nicht nur für die Automobilbranche, sondern auch für andere Industriezweige wie das Baugewerbe, die E+E-Industrie, das Transportwesen, die Sport- und Freizeitindustrie oder aber die Medizintechnik", so Steffen Bauer, Leiter Vertrieb Deutschland Reaktionstechnik bei Krauss Maffei: "Die PSE Europe, die erste internationale Fachmesse mit dem klaren Fokus auf die Verarbeitung von Polyurethan, bietet uns eine hervorragende Möglichkeit unsere vielseitigen, modularen Lösungen einem breiten Fachpublikum aus den unterschiedlichsten Branchen zu präsentieren."

Das Angebot der Krauss Maffei Reaktionstechnik umfasst maßgeschneiderte Lösungen zum Schäumen von Polyurethan-Systemen, hochmoderne Oberflächentechnologien wie das Color Form- oder das CCM-Verfahren (Clear-Coat-Molding zum Überfluten von Echtholz im Automobilinnenraum) sowie Lösungen für die automatisierte Serienfertigung von Faserverbund-Leichtbauteilen.

Typische Anwendungen für geschäumte Polyurethan-Systeme sind zum Beispiel Weich-, Hart- oder Integralschaumlösungen im Automobil-Innenraum wie Sitze, Lenkräder oder Instrumententafeln, sowie in der Möbelindustrie, beispielsweise bei Armauflagen für Bürostühle. Im Segment Weiße Ware werden Hartschaumsysteme zur Isolierausschäumung, zum Beispiel für Kühlschränke oder Warmwasserspeicher, genutzt. Auch die Bauindustrie nutzt die hervorragenden Isolier- und Dämmeigenschaften von Polyurethan, beispielsweise für Isolierpanele oder Rohrausschäumungen.

"Ein großer Vorteil der Krauss Maffei Lösungen ist hier ihre Modularität. Das gilt sowohl für unsere Dosiermaschinen und Mischköpfe als auch für unsere Formenträger und Anlagen, Schäumwerkzeuge, oder Beschnitttechnologien wie das Stanzen und Fräsen", so Bauer. So bietet Krauss Maffei beispielsweise eine große Bandbreite an Hochdruck-Misch- und Dosieranlagen als Pumpenmaschinen (Rim Star und Eco Star), Kolbenmaschinen (Comet) oder als Kombination von beiden (Hybrid).

Für anspruchsvolle PUR-Systeme und den laminaren Gemsicheintrag in offene Formen bietet Krauss Maffei den Umlenk-Mischkopf. Foto: Krauss Maffei

Die gleiche Modularität gilt für die Mischköpfe: Die maßgeschneiderten Linear-, Umlenk-, Sprüh- oder Sondermischköpfe von Krauss Maffei mit variablen Austragsleistungen von 5 g/s bis 10.000 g/s bieten für jede Produktionsanforderung die richtige Lösung. Die Düsenelemente der 2- bis 6-Komponentenausführungen werden kundenspezifisch auf die Produktionserfordernisse und Verarbeitungsparameter abgestimmt.

Zudem ist Krauss Maffei einer der wenigen Lösungsanbieter weltweit, der alle Leistungen entlang der Polyurethan-Wertschöpfungskette komplett aus einer Hand bereitstellen kann – von Maschinen über die Werkzeug- und Beschnitt-Technik bis hin zu Prozesslösungen für Nass- und Trockenteile, inklusive Automation. Auch die Prüfung von Bauteilen bietet Krauss Maffei mit dem Bereich Automotive Testing an. "Wir unterstützen unsere Kunden bei der Konzeption der passenden Maschinen und Verfahrenstechnik, angefangen bei der Auslegung, Simulation bis hin zu Probeläufen und Prototypen-Tests. Mit unseren drei Technologiezentren in München, Harderberg und Viersen bieten wir unseren Kunden optimale Möglichkeiten, ihre Prozesse in der Praxis an Versuchsträgern oder an ersten Prototypenbauteilen zu testen, zu optimieren oder weiterzuentwickeln."

Das Technikum in München kombiniert laut Krauss Maffei in weltweit einzigartiger Weise Anlagen und Verfahren der Reaktions- und Spritzgießtechnik. Dazu zählen beispielsweise die unterschiedlichsten Leichtbauverfahren wie das HD-RTM-Verfahren (Resin Transfer Molding), das Wetmolding oder das LFI-Verfahren (Long-Fiber-Injection) sowie Oberflächentechnologien wie das Color Form- oder das CCM-Verfahren. Auch die klassischen Schäumtechnologien RIM (Reaction Injection Molding) oder R-RIM (Reinforced Reaction Injection Molding) können gefahren werden. In Harderberg bietet Krauss Maffei die Erprobung und Simulation von Schäumwerkzeugen, im Technikum in Viersen stehen die unterschiedlichen Beschnitttechniken wie das Stanzen und Fräsen für Versuchszwecke bereit.

Krauss Maffei Competence Day Pultrusion

Zeitgleich zur PSE Europe findet der Competence Day Pultrusion am 28. Juni bei Krauss Maffei in München statt. Im Mittelpunkt steht die neue iPul-Pultrusionsanlage, die eine Verdoppelung der bisherigen Fertigungsgeschwindigkeiten beim Strangziehverfahren zur Herstellung hochgefüllter faserverstärkter Kunststoffbauteile erlaubt. Die neue iPul-Anlage wird ein Hohlprofil mit den Abmessungen 40 x 40 mm produzieren. Begleitet wird der Competence Day durch Fachvorträge und Ausstellungen der Partner Thomas Technik, Evonik, Huntsman, Covestro und dem Fraunhofer IGCV.

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