Kompostierbare Einweghandschuhe

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Hygiene beim Einkaufen mit dem Umweltschutz verbinden: Eine polnische Firma produziert Einweghandschuhe aus kompostierbaren Biokunstoffen von Bio-Fed.

Beim Einkaufen tragen wir Mund-Nasen-Schutz, viele möchten aber auch mit Einweghandschuhen ihre Hände gern vor dem Kontakt mit Viren schützen. Aber wohin mit dem ganzen dadurch verursachte zusätzlichen Kunststoffabfall?

Die Firma Plast-Farb aus dem polnischen Torun hat sich hierzu Gedanken gemacht. Das Unternehmen produziert vor allem Verpackungen, Umschläge, Taschen und Bänder aus Kunststofffolien – auch in kompostierbarer Ausführung. Einweghandschuhe gehörten bisher nicht zum Portfolio des Herstellers.

Doch durch die Corona-Pandemie weltweit sprunghaft gestiegene Nachfrage nach Schutzausrüstungen für den persönlichen Bedarf brachte das Unternehmen auf die Idee, Einweghandschuhe zu produzieren. Doch anstelle des üblicherweise verwendeten Polyethylens wollte man gleich ein Material einsetzen, welches industriell kompostierbar ist.

Einweghandschuh: Flexibel, fest und kompostierbar

Daher fragte man bei dem Kölner Unternehmen Bio-Fed an. Bio-Fed ist als Zweigniederlassung des Compoundeurs Akro-Plastic ein Spezialist für Biocompounds. Dr. Stanislaw Haftka, Leiter Vertrieb bei Bio-Fed konnte mit einer Folien-Type aus dem M-Vera Portfolio ein Material empfehlen, welches nicht nur industriell kompostierbar ist, sondern auch die nötige Flexibilität und Festigkeit für die Anwendung als Einmalhandschuhe aufweist.

„Auch wenn die Situation mit der Pandemie sich wieder normalisiert, sehen wir für diese Handschuhe Anwendungen in im Einzelhandel oder in Haus und Garten“, so Agnieszka Kończal, Spezialistin für den Vertrieb Bioverpackungen bei Plast-Farb. „Wir können hiermit persönliche Hygiene und Schutz mit dem Umweltschutz verbinden.“

mg

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