Kompetenz im Mehrkomponenten-Spritzgießen

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Arburg zeigt auf der Interplastica 2019 in Moskau Russland, eine anspruchsvolle Anwendung für das Mehrkomponenten-Spritzgießen.

„Nachdem sich der russische Markt im vergangenen Jahr kontinuierlich erholt hat, wird 2018 ein gutes Jahr für uns. Besonders gefragt sind Anwendungen für die Branchen Verpackung und Medizin“, betont Stephan Doehler, Bereichsleiter Vertrieb Europa bei Arburg. „Auf der Interplastica 2019 präsentieren wir am Beispiel von Eiskratzern die wirtschaftliche Serienfertigung von hochwertigen Mehrkomponenten-Bauteilen.“

Dank seines großen Know-hows im Mehrkomponenten-Spritzgießen beherrscht Arburg auch die effiziente Fertigung von Bauteilen in Hart-Weich-Verbindung aus dem Effeff. Auf der Interplastica, die vom 29. Januar bis 1. Februar 2019 stattfindet, wird eine Zwei-Komponenten-Anwendung am Beispiel von Eiskratzern demonstriert. Ein Allrounder 570 S mit 2.200 kN Schließkraft und zwei Spritzeinheiten der Größen 400 und 170 produziert die 80 Gramm schweren Spritzteile. Zunächst fertigt er mit der horizontal angeordneten Spritzeinheit 400 den Vorspritzling aus ABS. Über eine servoelektrische Index-Einheit wird das 1+1-fach-Werkzeug der Firma Polarform um 180 Grad gedreht und in dieser Position über die vertikale Spritzeinheit 170 die TPE-Komponente angespritzt. In einer Zykluszeit von rund 40 s entsteht auf diese Weise ein gebrauchsfertiges Fertigteil mit flexibler Dichtlippe.

Zuverlässig in Russland vor Ort

Arburg ist seit vielen Jahren im russischen Markt vertreten. Den Kunden werden vor Ort neben hochwertiger Maschinentechnik „Made in Germany“ auch umfassende anwendungs­technische Beratung und Service-Dienstleistungen geboten. Zum Portfolio zählen neben hydraulischen, hybriden und elektrischen Spritzgießmaschinen im Schließkraftbereich von 125 bis 6.500 kN auch Robot-Systeme, komplette Turnkey-Anlagen und der Freeformer für die industrielle additive Fertigung.

sk

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