Kompakter Extruder kommt mit einem Extrusionsschritt aus

Der neue MRS Jump Extruder von Gneuss kann in einem einzigen Extrusionsschritt Materialien mit niedrigen oder stark schwankenden Eingangsviskositäten verarbeiten. Foto: Gneuß

Der neue MRS Jump Extruder von Gneuß zeichnet sich durch eine hohe Dekontaminationsleistung und einen Viskositätsaufbau in nur einem Extrusionsschritt aus.

Gneuß stellt auf der Fakuma 2021 seinen neuen MRS Jump-Extruder vor, der wie der bewährte MRS-Extruder beim Extrusionsprozess keine Vorbehandlung des Eingangsmaterials wie eine Kristallisation oder Vortrockung des Materials erfordert und deshalb mit einem Extrusionsschritt auskommt.

Alle Vorteile der bekannten MRS Extruder bleiben erhalten

Zudem zeichnet sich auch der neue MRS Jump Extruder durch kurze Verweilzeiten, geringe thermische und mechanische Belastungen der Schmelze und eine hocheffiziente Entgasung aus – laut Gneuß schon seit Jahrzehnten die typischen Vorteile der MRS-Technologie.

Bei dem neuen MRS Jump-Extruder wurde jetzt die einzigartige Schneckeneinheit des MRS-Extruders modifiziert und verlängert, so dass – in Kombination mit einer hierfür entwickelten 1 mbar Vakuumeinheit – die Viskosität des Polyesters für viele Anwendungen direkt im Extrusionsschritt auf das gewünschte Niveau erhoben oder stabilisiert werden kann.

Verarbeitung verschiedener Materialien in einem einzigen Extrusionsschritt

Ein nachgeschalteter IV-Aufbau in einer Solid State Polykondensation (SSP) ist nicht erforderlich. Erstmalig wird so die Verarbeitung von Materialien mit niedrigen oder stark schwankenden Eingangsviskositäten in einem einzigen Extrusionsschritt möglich, so Gneuß.

Zudem benötigt der äußerst kompakte Aufbau der MRS Jump-Extrusionsstrecke nur wenig Platz, Energie- und Wartungsaufwand im Vergleich zu anderen Lösungen am Markt.

gk