Kegelmann investiert in Maschinenpark

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Der 3D-Druck-Spezialist Kegelmann Technik hat eine weitere Maschine von 3D Systems erworben. Mit der Anlage für Stereolithografie können Teile mit besonders hochwertiger Oberfläche hergestellt werden.

Mitarbeiter Markus Albrecht präsentiert die neue SLA-Maschine bei Kegelmann Technik. Foto: Kegelmann Technik

Die Pro X 800 von 3D Systems ist bereits bei Kegelmann Technik in Rodgau installiert und produktiv. Diese SLA-Maschine hat besondere Vorteile bei Oberflächengüte, Geschwindigkeit und Materialvielfalt. Diese spielen eine wichtige Rolle im Rahmen der Connected Prototyping‑Strategie der Kegelmann Technik Unternehmensgruppe. "SLA hat mit Flüssigharz im Gegensatz zu Pulver konzeptionelle Vorteile in Bezug auf die Oberflächengüte, die die Pro X 800 voll zu nutzen versteht", erläutert Stephan Kegelmann, Geschäftsführer der Kegelmann Technik GmbH.

Beim Werkzeug- und Formenbau legen Kunden besonderen Wert auf Toleranzhaltigkeit und Oberflächengüte. Mit dem SLA-Verfahren erstellen die Ingenieure der Kegelmann Technik sehr genaue und komplexe Urmodelle oder verlorene Modelle, die beim nahtlos anschließenden Formenbau und Präzisionsguss genutzt werden. Auch für genaue Passungstests bieten sich SLA-Prototypen an. Neben der Genauigkeit von ca. 0,1% (entspricht etwa einem Druckeräquivalent von 4000 dpi) sind Geschwindigkeit und Bauraum kritische Faktoren beim Werkzeug- und Formenbau. Der XL‑Bauraum von 650 x 750 x 550 mm erlaubt auch die Fertigung größerer Modelle und Formen. Als Material für Urmodelle oder Bauteile mit Schnappverbindungen wird ein PP‑ähnlicher Kunstharz eingesetzt.

Große Bandbreite

"Für unsere Kunden denken wir von der Lösung her, nicht vom Problem. Daher setzen wir auf multioptionale Maschinen wie die Pro X 800 von 3D Systems, die unsere Bandbreite innovativer Fertigungsverfahren unter einem Dach erweitern", sagt Stephan Kegelmann.

In Verbindung mit dem über viele Jahre erworbenen Technologiewissen der Mitarbeiter bietet dies den Kunden zwei ganz erhebliche Vorteile. Zum einen die Sicherheit, dass auf jeder Stufe der Produktentwicklung von der Idee bis zur absoluten Seriennähe jeweils das optimale Verfahren zum Einsatz kommt. Zum anderen die riesigen Chancen, die die enorm vielfältigen Kombinationsmöglichkeiten der verschiedenen Fertigungsverfahren bei der Produktentwicklung bieten.

Die Vielzahl der Technologien, unter anderem SLS, SLM, SLA, CNC-Fräsen, Spritz- und Vakuumguss, RTM, Rimflex, GFK, CFK - und ihre Kombinationsmöglichkeiten bilden das System Connected Prototyping.

Connected Prototyping als Unternehmensphilosophie

Die Philosophie Connected Prototyping geht über Technologien und ihre Anwendung hinaus und stellt den Kunden, manchmal sogar den Kunden des Kunden, und dessen Wünsche und Vorstellungen in den Fokus der Kegelmann Technik Unternehmungen. Daraus entsteht ein ganzes Universum von Chancen und Möglichkeiten, was wiederum die Energie und das Momentum freisetzt, auf das Problem fokussierte passgenaue Erfahrungswerte und Lösungen zu generieren. Durch diesen Ansatz des Connected Prototyping, durch Projektsicherheit, Innovationen und Produktivität generiert Kegelmann Technik zusätzliche Wertschöpfung für Kunden, die in einem Umfeld mit großen Herausforderungen Höchstleistungen von ihren Partnern erwarten. Gemeinsam mit dem Kunden kommt man zu echten Innovationen, zu Dingen und Geschäftsmodellen, die mit herkömmlichen Methoden einfach nicht möglich wären.

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