Jetzt auch Folien für Monomaterialverpackungen aus PP

Back to Beiträge

Polifilm Extrusion hat sein Portfolio an Folien für Monomaterialverpackungen ausgebaut und bietet künftig neben Polyethylen auch Folien aus Polypropylen an.

Um seine Folienlösungen für flexible Monomaterialverpackungen zu komplettieren und aktuelle Forderungen nach Design for Recycling und Nachhaltigkeit zu erfüllen, hat Polifilm sein Programm um PP-Blasfolien erweitert.

Monomaterial erfüllt Forderung nach leicht zu recycelnden Lösungen

„Den Kunden im Zentrum und den Markt im Blick“, auf diese Weise beschreibt Jens Kölble, Geschäftsbereichsleiter von Polifilm Extrusion, die Motivation hinter dem Portfolioausbau. Denn während die Anforderungen an Folien für Verpackungszwecke in Abhängigkeit von der jeweiligen konkreten Anwendung immer vielfältiger werden, wird die Forderung nach leicht zu recycelnden Einstofflösungen, so genannten Monomaterialverpackungen, im Zuge der Nachhaltigkeitsdebatte immer größer.

Wie Polifilm betont, sind sowohl PE als auch PP prinzipiell gut rezyklierbar und stehen seit langem im Fokus der Entwickler, den Ansprüchen an moderne Verpackungslösungen gerecht zu werden. Dabei bieten beide Polyolefine, auf Grund ihrer unterschiedlichen stofflichen Eigenschaften, verschiedene Problemlösungskompetenzen.

Mit seiner niedrigen Schmelztemperatur und der daraus resultierenden ausgezeichneten Siegelfähigkeit selbst bei Kontamination, zeichnet sich PE beispielsweise als ideale Siegelschicht für Verpackungen von pulverförmigen Füllgütern aus. Kombiniert mit einem PE-basierten Druckträger lassen sich auf diese Weise Verpackungen mit hoher Recyclingfähigkeit herstellen.

PP eignet sich für Heißsterilisation

Das Polifilm-Spektrum an Einstoffverpackungen aus PP reicht vom Flowpack bis zum Standbodenbeutel. Foto: Polifilm

Dies gelingt aber auch mit PP. Dabei ist PP auf Grund seiner höheren Schmelztemperaturen insbesondere für Applikationen interessant, die eine Heißsterilisation erfordern. Zum Beispiel für Verpackungen für Nassfutter im Segment Tiernahrung.

„Unsere Kunden bedienen die unterschiedlichsten Branchen, so dass es für uns eine logische Konsequenz ist, sie als Ansprechpartner für alle Anwendungen zu beraten, wie im Falle der Monomaterialverpackungen, und Varianten zu bieten. Speziell dann, wenn es unser Kompetenzbereich von Haus aus ermöglicht.“

Jahrzehntelange Erfahrung in der Blasfolienextrusion

Kölble spielt damit zum einen auf die, für Polifilm typische, kunden- und anwendungsspezifische Lösungserarbeitung an, zum anderen aber auch auf die damit einhergehende jahrzehntelange Erfahrung in der Blasfolienextrusion. Über die Jahre setzte sich das Unternehmen neben der fokussierten PE-Extrusion immer wieder mit der Verarbeitung von PP im Blasverfahren auseinander. Doch erst mit der steigenden Nachfrage von Lösungen, die dem Ansatz „Design for Recycling“ entsprechen, fiel die Entscheidung, in diesen Bereich strategisch zu investieren und das Produktportfolio deutlich zu erweitern.

„Wir haben die ersten PP-Siegelfolien mit niedrigem SIT erfolgreich am Markt platziert. Mittelfristiges Ziel wird es aber sein, das PP-Folienportfolio im Bereich Flexible Packgaging ebenso zu komplettieren, wie wir es im Bereich der PE-Lösungen bereits vorfinden“, erklärt Kölble.

Das PE-Kaschierfoliensortiment von Polifilm Extrusion umfasst seit langem eine Vielfalt an hochwertigen Siegel- als auch bedruckbaren Folien und somit beide für flexible Verpackungen relevante Schichten.

Dem Ansatz, als Entwicklungspartner den Kunden verstärkt in den Fokus zu rücken, kommt Polifilm Extrusion auch durch eine angepasste Organisation nach: Die Produktbereiche Technische Folien und Verpackungsfolien rücken als gemeinsam geführter Bereich Packaging & Performance Films unter der Leitung von Jens Kölble näher zusammen. Für Kunden bedeutet dies zukünftig ein erweitertes Leistungsangebot bei einem Ansprechpartner.

gk

Share this post

Back to Beiträge